Rund ums Auto
Was Sie auf dieser Seite erwarten dürfen
Welche Hersteller haben ein Fahrzeug zurückgerufen? Wie haben Autowerkstätten oder Rastanlagen beim letzten Test abgeschnitten, und nach welchen Kriterien haben die Tester geurteilt - hier erfahren Sie es!
Peugeot-Modell vvernetzt
Peugeot bietet sein Familien- und Crossover-Modell 3008 ab sofort als limitierte Sonderedition „onLine“ an. Ausgestattet mit WiFi on Board können alle Passagiere uneingeschränkt und permanent einen mobilen Internetzugang nutzen. Es besteht zudem die Möglichkeit, E-Mails zu empfangen und zu senden, soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter zu kontakten oder andere Internet-Angebote zu verwenden. Verbinden an die WiFi-Box lassen sich Multimedia-Geräte wie Laptops, Spielekonsolen, Personal Organizer oder Smart-Phones. Der Internetzugang ist auch während der Fahrt stabil möglich: WiFi on Board basiert auf dem 3G/3G+-Netz. Damit hat der Kunde die freie Wahl hinsichtlich Internet-Vertrag und Netzbetreiber. Die WiFi-Box ist im Kofferraum platziert. Sie misst lediglich 147 x 111 x 26 Millimeter und besitzt ein Fach zum Einlegen einer SIM-Karte.
Geht Saab jetzt unter?
Der von Saab beantragte Gläubigerschutz wurde vom Amtsgericht im westschwedischen Vänersborg abgelehnt, berichtet die Automobilwoche. Begründet wurde die Entscheidung mit einem fehlenden Konzept für eine dauerhafte Sanierung. Die Insolvenz scheint nun der letzte Ausweg für den finanziell angeschlagenen Autobauer zu sen. Die Produktion liegt seit April wegen unbezahlter Rechnungen von Zulieferern still. Nach dem Gerichtsentscheid ist jetzt ein Insolvenzantrag von Gewerkschaften wahrscheinlich. Danach könnten die Löhne und Gehälter durch einen staatlichen Garantiefonds ausgezahlt werden.

Twingo für Lichttest
Renault fördert als Automobilpartner mit einem Twingo Rip Curl im Wert von 12.290 Euro die Aktion „Licht-Test 2011“. Dabei können Autobesitzer ab dem 1. Oktober 2011 kostenlos die Beleuchtung ihres Fahrzeugs in Meisterbetrieben der Kfz-Innung überprüfen lassen.
Der Licht-Test ist die größte und traditionsreichste jährliche Verkehrssicherheitsaktion in Deutschland. „Renault engagiert sich seit Jahrzehnten für höchste Fahrzeugsicherheit“, betont Achim Schaible, Vorstandsvorsitzender der Renault Deutschland AG. „Deshalb ist es für Renault eine Selbstverständlichkeit, als offizieller Automobilpartner den Licht-Test 2011 zu unterstützen und damit einen Beitrag zu mehr Sicherheit auf der Straße zu leisten“.
Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) führt die breitenwirksame Aktion in Zusammenarbeit mit der Deutschen Verkehrswacht bereits seit 1956 durch, bei der jedes Jahr im Oktober rund zehn Millionen Fahrzeuge überprüft werden. Der Check umfasst acht Beleuchtungspunkte, die auf Funktion und richtige Einstellung kontrolliert werden. In der Vergangenheit zeigte sich, dass bei rund jedem dritten Fahrzeug die Beleuchtung nicht richtig funktioniert.
Im Rahmen der Aktion können Autobesitzer in den Kfz-Meisterbetrieben oder im Internet unter www.licht-test.de an einem Gewinnspiel teilnehmen, als dessen erster Preis der Renault Twingo Rip Curl lockt.
Neuer Sharan-Motor
Ab sofort wird das Antriebsspektrum für den Sharan Trendline um den 2.0l TDI-Motor (85 kW; 115 PS)
ergänzt. Der Einstiegsdiesel beginnt preislich bei 30.975 Euro.
Der 2.0l TDI ist ausschließlich für den Sharan Trendline erhältlich und mit allen Optionen für diese Ausstattungslinie kombinierbar. Als vierzylindrischer Dieselmotor mit 6-Gang Schaltgetriebe erfüllt der TDI natürlich die Euro-5-Abgasnorm. Der 85 kW/115 PS starke Motor arbeitet mit einer Common-Rail-Einspritzung und entwickelt bei 1750 – 2750 Umdrehungen/Minute ein maximales Drehmoment von 280 Newtonmetern. Ausreichend Kraft also um in 12,6 Sekunden von 0 auf 100km/h zu beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 183 km/h. Zudem ist der Sharan mit einem kombinierten Verbrauch von nur 5,5 Liter pro 100 Kilometer (analog 143 g/km CO2) äußerst sparsam.
Umweltfreundlicher
Ab Juli 2011 sind für den Peugeot Boxer und Expert neue Euro5-Motoren erhältlich. Somit wurde die komplette Boxer-Modellpalette und fast die gesamte Expert-Baureihe auf Euro5-konforme Antriebe umgestellt. Neu für den Partner Tepee ist ab sofort der e-HDi FAP 90 STOP & START (66 kW/90 PS) mit manuellem Schaltgetriebe erhältlich.
Angst vor der HU?
Angstschweiß, Herzrasen, Augenzucken. Kommt das Auto durch die Hauptuntersuchung (HU) oder nicht? Seit genau 50 Jahren leben Autofahrer mit der Prüfungsangst – zu Recht. Jedes fünfte Fahrzeug fiel laut TÜV-Report 2011 wegen erheblicher Mängel bis hin zur Verkehrsunsicherheit durch den Sicherheitscheck. Mehr lesen Sie hier.
Mehr Platz auf dem Dach
Der Osterurlaub hat es vielleicht schon gezeigt: Der Kofferraum ist zu klein für all das Gepäck oder die Sportausrüstung. Für Urlaubsfahrten lohnt es sich durchaus einen Dachträger anzuschaffen. Für nahezu alle Modelle gebe es entsprechende Transportlösungen, sagt ein Sprecher der Kfz-Innung.
Eine Dachreling sei keine Voraussetzung für den Transport von Fahrrädern, Boxen oder Gepäck. Wichtig ist jedoch ein exakt passender Dachträger. Die Experten in den Kfz-Meisterbetrieben kennen die oft versteckten Befestigungspunkte für Dachträger und wissen, welcher Typ dort genau passt.
Ob Träger von früheren oder anderen Autos für das Fahrzeug geeignet, überprüft am besten der Fachmann. Denn obwohl der Dachtransport an sich eine sichere Sache ist, kann ungeeignetes Zubehör sich losreißen und das eigene oder fremde Autos beschädigen. Mitunter lässt sich aber der Träger mit neuen Befestigungsteilen auf ein anderes Automodell umrüsten. Verlorene Schlüssel müssen übrigens einen Dachträger nicht wertlos machen. Für viele Modelle gibt es Ersatzschlüssel.
Heutige Dachträger sind besonders vielseitig. Es lassen sich damit beispielsweise Fahrräder, Surfbretter, Baumaterial oder Gepäck transportieren. Dafür sind nur spezielle Aufsätze oder aber eine Box nötig. Der Grundträger bleibt gleich.
Wenn es ans Beladen geht, ist Sorgfalt nötig. Am besten lässt sich der Autofahrer die Anbringung von Fahrrädern oder Boxen einmal von Experten im Kfz-Meisterbetrieb zeigen – dann klappt es beim nächsten Mal perfekt.
Obwohl eine Menge aufs Dach passt, ist seine Traglast begrenzt. Die zulässige Dachlast finden Autofahrer in der Betriebsanleitung ihres Fahrzeugs. Mehr als 100 Kilogramm darf kaum eines laden. 75 Kilo sind eine übliche Größenordnung. Dort ist sie mitunter aber auch nicht so einfach zu finden. Übliches Urlaubsgepäck erreicht selten das Limit, auch wenn das Gewicht der Transportausrüstung selbst mit rund fünf bis zehn Kilogramm natürlich eingerechnet werden muss. Trotzdem können sich die Fahreigenschaften wegen des höheren Schwerpunkts verändern. Obwohl keine spezielle Geschwindigkeitsbegrenzung für das Fahren mit Dachlasten existiert, empfiehlt sich eine zurückhaltende Fahrweise.
Ganz viel Vorsicht ist beim Einfahren in Tiefgaragen oder andere Stellen mit begrenzter Höhe angesagt. Dies gilt besonders mit Fahrrädern. Tipp vom Meister: Eine gelbe Haftnotiz im Cockpit, auf der der „nötige Freiraum“ notiert ist.
Abschleppen
Alle Autos haben Abschlepp-Ösen und viele ein Seil für den Notfall. Tritt dieser ein, ist so mancher Autofahrer überfordert. Ein Auto abzuschleppen ist nämlich alles andere als leicht. Meist ist es besser, Profis an ein havariertes Auto heranzulassen. Viele Kfz-Betriebe bieten Abschleppdienste an. Mit der Smartphone-App „Kfz mobil“ (www.kfzgewerbe/app) finden Autofahrer unterwegs einen Kfz-Meisterbetrieb in der Nähe. Die Profis der Kfz-Betriebe kennen die Vorschriften und haben das Know-how, um einen Liegenbleiber sicher in die Werkstatt zu bringen.
Die meisten Autofahrer haben das schon einmal erlebt: Ein Motorschaden oder ein defektes Getriebe hindert das Fahrzeug an der Weiterfahrt. Ein hilfsbereiter Freund bietet das Abschleppen zur Werkstatt an. Oft findet sich im Kofferraum auch ein Seil oder eine Abschleppstange. Doch dann beginnt die Ratlosigkeit. Zwar müssen heute alle Autos Abschleppösen haben. Wo diese sich aber befinden, regelt keine Vorschrift. Und bei den meisten Modellen muss zunächst eine Abdeckung am Stoßfänger abgenommen werden. Noch nicht einmal dann ist in vielen Fällen eine Öse vorhanden. Die liegt nämlich irgendwo im Kofferraum und muss eingeschraubt werden. Suchen und Schrauben kann schon mal eine Zeitlang dauern.
Die zweite Hürde stellt die Verbindung der beiden Autos dar. Sitzt ein Seil nicht richtig fest, kann es beim Anfahren wie ein Gummiband durch die Luft schnalzen und eines der beiden Autos ramponieren. Schäden an den eigenen Autos beim Abschleppen bezahlt die Versicherung übrigens nur in seltenen Fällen.
Der schwierigste Teil ist die Fahrt selbst. Obwohl der Fahrer des abgeschleppten Autos theoretisch nicht einmal einen Führerschein braucht, hat er die anspruchsvollere Aufgabe. Durch behutsames und vorausschauendes Bremsen muss er das Seil möglichst straff halten, um starkes Rucken und Reißen zu vermeiden.
Eine große Überraschung erlebt der Abgeschleppte beim zweiten oder dritten Bremsen bei stehendem Motor: Spätestens dann ist nämlich der Unterdruck-Vorrat im Bremskraftverstärker aufgebraucht, und das Bremspedal benötigt eine viel höhere Kraft. Ähnliches gilt für die Lenkung, sie geht schon von Anfang an schwer. Ganz wichtig sind genaue Absprachen und vereinbarte Signale, wie beispielsweise zweimaliges Hupen für einen sofortigen Stopp.
Wer sich das Abschleppen trotz allem zutraut, muss noch gesetzliche Regeln beachten. Die Warnblinker müssen eingeschaltet sein, und ein Fahren auf der Autobahn ist nur bis zur nächsten Ausfahrt erlaubt. Weiterhin dürfen nur zugelassene Fahrzeuge überhaupt an die Öse genommen werden. Juristisch verantwortlich für Ordnungswidrigkeiten ist der Fahrer des Zugfahrzeugs.

Der ein-millionste Fiesta läuft in Köln vom Band.
Fiesta fast forever
Das Kölner Ford-Werk erlebt jetzt im Mai 2011 gleich drei bemerkenswerte Daten: Zum einen läuft der einmillionste Ford Fiesta der aktuellen Generation vom Band. Der Fiesta ist damit der erfolgreichste Wagen seiner Klasse in Europa. Im Mai 1976, vor genau 35 Jahren, war der erste Ford Fiesta in Köln vorgestellt worden, und vor 80 Jahren, am 4. Mai 1931, lief in Köln das erste Fahrzeug vom Band, ein Ford A-Modell.
Die Serienfertigung des aktuellen Fiesta hatte am 14. August 2008 begonnen. Nie zuvor konnte Ford bei einem Modell in Köln die Marke von einer Million Fahrzeugen schaffen.
KFZ-Betriebe helfen
Welcher Schalter ist für die Spiegelheizung zuständig? Wo sitzt der Öffner für die Motorhaube? In und an einem frisch gekauften Auto ist meist alles anders und moderner. Gerade in dieser Jahreszeit wechseln zehntausende Gebrauchtwagen den Besitzer. Der stolze neue Eigner kennt sich oft nicht mit allen Funktionen aus. Teilweise gibt die Betriebsanleitung Rat – wenn sie vorhanden ist. Der Kfz-Meisterbetrieb berät und informiert über das neue Gefährt.
Nur im Kfz-Meisterbetrieb gibt es „Gebrauchtwagen mit Sicherheit und Qualität“. Betriebe, die der Kfz-Innung angehören, weisen mit diesem Zusatzzeichen daraufhin und belegen, dass sie die entsprechenden Anforderungen der vorgegebenen Standards erfüllen. Dazu gehört, dass alle wichtigen Bauteile des Gebrauchten geprüft wurden und der Zustand dokumentiert ist.
Zudem übernehmen die Profis die Einführung in das Fahrzeug. Es werden nicht nur die Fragen des Autofahrers beantwortet. Sie wissen auch, wie ein Radio- oder Schlüsselcode vom Werk zu besorgen ist – vorausgesetzt, das Eigentum kann eindeutig nachgewiesen werden.
Für eine Betriebsanleitung oder andere fehlende Ausrüstung ist die Werkstatt ebenfalls die erste Wahl. Sie wird nämlich die exakt zum Baujahr und Typ passenden Teile besorgen.
Die Fachleute helfen auch bei der Prüfung, ob das vorhandene Zubehör des alten Autos noch für das neue geeignet ist. Diese Frage stellt sich beispielsweise bei Dachträgern, Schneeketten und Ersatzlampen-Sortimenten.
Und nicht zuletzt gibt der Kauf im Kfz-Betrieb den Kunden Sicherheit, sollte er im Nachhinein Schwierigkeiten mit seinem Gebrauchten haben: Die Kfz-Schiedsstellen ( www.kfz-schiedsstellen.de) helfen kostenlos, unbürokratisch, schnell und ohne gerichtliche Auseinandersetzung bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Verbraucher und Kfz-Meisterbetrieb.
Airbag
„Wir können nicht länger unsichere Autos tolerieren.“ Mit diesem Satz erklärte US-Präsident Lyndon B. Johnson Ende der 1960-er Jahre das Thema „Passive Sicherheit“ zur Chefsache. Auch wenn die ersten Airbags kritisch betrachtet wurden und nicht ganz ungefährlich waren: Der Luftsack entwickelte sich in über 30 Jahren zu einem gängigen Sicherheitsfeature. Die Statistiken zeigen, dass in Deutschland seit 1990 Airbags weit über 2 500 Menschen retteten. Wie er funktioniert,erfahren Sie hier.

Das Familienmobil wird in der Werkstatt am 15. Mai gründlich durchgesehen.
Für die Familie
Ob die Fahrt zur Schule, zum Sportverein oder in den Sommerurlaub - sind wir mit unserem FamilienMobil sicher unterwegs? Die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen krempeln die Ärmel hoch und beantworten Familien genau diese Frage. Das Ziel ist ein besserer Wartungszustand der Fahrzeuge – damit der Familienclan sicher ankommt. Pünktlich zum Internationalen Tag der Familie, 15. Mai 2011, laden bundesweit Werkstätten zu einer zweiwöchigen Aktionsphase ein.
Im Rahmen der Initiative „FamilienMobil – Sicherheit fährt mit“ führen die teilnehmenden Werkstätten den so genannten FamilienCheck durch. Das ist ein Sicherheitstest, bei dem unter anderem Beleuchtung, Reifen, Bremsen sowie die Kindersicherung unter die Lupe genommen werden. Der Test ist zügig durchgeführt und lässt sich daher gut in den oftmals hektischen Familienalltag integrieren. Start am Internationalen Tag der Familie mit einer Aktionsphase
Die Homepage www.familienmobil.info zu dieser AAktion ist darüber hinaus eine Fundgruppe für Eltern, die sich zu den Themen Werkstatt, Sicherheit, Umwelt und Kinder als Mitfahrer informieren möchten. Ein echter Tipp ist das „Ablenkungsprogramm für junge Mitfahrer“.

Tagfahrleuchten erhöhen die Sicherheit im Verkehr.
Tagfahrlicht
Tagfahrlicht erhöht die Sicherheit und spart Kosten gegenüber Fahren mit Abblendlicht. Deshalb müssen ab Februar 2011 alle neu zugelassenen Pkw – ab Mitte 2012 auch alle neuen Nkw – mit speziellen Tagfahrleuchten ausgestattet sein. Schon heute sind viele Neufahrzeuge entsprechend ausgerüstet.
Wer sein bisheriges Fahrzeug nachträglich mit Tagfahrlicht sicherer machen und optisch aufwerten will, wird durch den Lichtspezialisten Hella beraten. So beantwortet Hella auf der neuen Tagfahrlicht-Mircosite (www.tagfahrlicht.de bzw. www.daytime-running-light.com) sowie einer Broschüre alle wesentlichen Fragen zum Thema Tagfahrlicht. Mit Hilfe eines praktischen Produktführers lässt sich das richtige Tagfahrlicht – zum fahrzeugspezifischen oder individuellen Anbau, mit LEDs oder Glühlampen, rund, eckig oder mit flexibel anzuordnenden LED-Modulen, mit oder ohne Positionslicht leicht finden.
In den drei Bereichen der Tagfahrlicht-Site „Autofahrer & Tuning“, „Caravan & Transporter“ und „Truck“ sind darüber hinaus je nach Fahrzeugtyp spezifische Produktinformationen zu finden. Zudem gibt es noch hilfreiche Informationen zu gesetzlichen Bestimmungen, Anbauvorschriften und Montageanleitungen. Nützlich sind auch die Kostenspar-Tipps sowie eine Liste mit Antworten zu den häufigsten Fragen. Ob man abschließend zum Experten in Sachen Tagfahrlicht geworden ist, kann auf Basis eines unterhaltsamen Memory-Spiel getestet werden. Broschüre und Internetsite sind Teil einer internationalen Kampagne, mit der Hella ab Anfang September den Handel zur besseren Kundeninformation rund um das Thema Tagfahrlicht unterstützt.
Begleites Fahren
Das Kabinett hat dem Vorschlag von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zugestimmt, das Straßenverkehrsgesetz zu ändern. Damit kann das begleitete Fahren ab 17 zum 1. Januar 2011 bundesweit Dauerrecht
werden. Seit 2004 wurde das Modell in den Bundesländern getestet. Sehr erfolgreich, wie auch der ADAC bestätigt.
Eine von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BaSt) erstellte Studie über den Modellversuch belegt, dass sich in der Anfangsphase des selbständigen Fahrens die Unfall- und Deliktzahlen im zweistelligen Bereich vermindert haben: 22 Prozent weniger Unfälle, 20 Prozent weniger Verkehrsverstöße. Wenn der junge Fahrer die Auflage missachtet und ohne die benannte Begleitperson fährt, wird die Fahrerlaubnis widerrufen. Dazu kommt ein Bußgeld, eine verlängerte Probezeit und die Auflage, vor dem Neuerwerb des Führerscheins ein Aufbauseminar zu machen.
Der vom Kabinett verabschiedete Gesetzesentwurf geht nun durch das parlamentarische Verfahren - Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen. Die Regelung soll ab dem 1. Januar 2011 in Kraft treten. Die 17jährigen dürfen dann bis zum 18. Lebensjahr mit einer namentlich benannten Begleitperson fahren. Dieser Begleiter muss bestimmte Voraussetzungen erfüllen: er muss mindestens dreißig Jahre alt sein, seit fünf Jahren den Führerschein besitzen und darf nicht mehr als
drei Punkte im Verkehrszentralregister haben.
Häufig gestellte Fragen zum "Begleiteten Fahren ab 17"
mehr Informationen www.bmvbs.de/-,302.1161265/Dokument.htm
Sprit-Frage
Nicht nur fremdartig erscheinende Buchstaben wie in Griechenland können beim Tanken im Ausland mitunter zu Verwirrung führen. Die deutschen Bezeichnungen „Normal“, „Super“, „Super plus“ und „Diesel“ sind nämlich nicht überall gebräuchlich. Und manchmal wird Kraftstoff angeboten, der nicht dem hiesigen Qualitätsniveau oder den Vorschriften des Autoherstellers entspricht. Mehr erfahren Sie hier.
Erleuchtung
Auf der Fahrt in die schönsten Wochen des Jahres wird das Auto oft zum „Packesel“. Da durch die geänderte Fahrzeugbelastung die Scheinwerfer einen anderen Winkel aufweisen und eventuell andere Autofahrer blenden, sollten Autofahrer jetzt noch einmal die Beleuchtung kontrollieren. Zudem gibt es in anderen Ländern Bestimmungen, die man kennen sollte. Mehr erfahren Sie hier.
Fußgänger-Erkennung
Die Fußgänger-Erkennung mit automatischer Vollbremsung, die erstmals im neuen Volvo S60 eingesetzt wird, hat den Plus X Award in der Kategorie Innovation erhalten und darf sich nun mit dem Titel „Bestes Produkt des Jahres 2010" schmücken. Das weltweit einzigartige System verhindert Kollisionen mit Fußgängern oder reduziert bei höheren Geschwindigkeiten die Folgen eines Unfalls. Eine hochkarätige Jury mit 144 Juroren aus 32 Nationen entschied sich für die technologische Neuerung des schwedischen Premium-Herstellers. Der Plus X Award, größter Technologie-, Sport- und Lifestyle-Wettbewerb der Welt, honoriert Hersteller für qualitativ besonders herausragende Produkte.
Billigere Airbags
Bosch erweitert sein Angebot an Airbag-Steuergeräten um ein Einstiegsmodell. Die neue Variante „AB light“ wurde speziell nach den Erfordernissen kostengünstiger Fahrzeuge entwickelt, deren Zahl insbesondere in aufstrebenden Ländern wie China, Indien oder Brasilien stark wächst. Es basiert auf einem standardisierten Steuergerätekonzept und bietet einen preiswerten Insassenschutz. Die Serienfertigung startete kürzlich in Suzhou/China für Modelle der Dongfeng Motor Corporation.
In den 90er Jahren war in Europa die Gefahr, bei einem Autounfall tödlich verletzt zu werden, doppelt so hoch wie 2008. An dieser positiven Entwicklung haben Airbags einen großen Anteil. In den Industriestaaten sind Frontairbags daher seit vielen Jahren Standard und oftmals bereits ergänzt mit Seitenairbags und Gurtstraffern. Deutlich seltener sind diese passiven Sicherheitssysteme noch in aufstrebenden Ländern, in denen Klein- und Kleinstwagen das Straßenbild bestimmen. Bosch erwartet eine stark steigende Nachfrage, da in den kommenden Jahren insbesondere diese Märkte und Segmente deutlich wachsen. Standardisierte Crashtests unterschiedlicher Organisationen sowie gesetzliche Regelungen werden die Verbreitung weiter verstärken. In Brasilien und Argentinien beispielsweise wurden 2009 Regelungen verabschiedet, die Frontairbags und das Antiblockiersystem für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 2014 an vorschreiben.
Durch ein einheitliches Design des Steuergeräts und die Verwendung selbst entwickelter, anwendungsspezifisch integrierter Schaltungen (ASICs) konnten die Bosch-Ingenieure die Zahl der Bauteile und damit die gesamte Baugröße erheblich reduzieren. Die Basisversion bietet vier Endstufen, die auf bis zu acht inklusive zweier Sensorschnittstellen erweitert werden können. Das Gehäuse ist komplett aus Kunststoff, der Stecker hat 32 Pins. AB light ergänzt die weiter verfügbaren Varianten AB base und AB enhanced.
AB light ist ein Beispiel aus dem umfangreichen Produktsortiment von Bosch für preiswerte Fahrzeuge. Es reicht von kostengünstigen Einspritzsystemen für Benzin- und Dieselmotoren bis zu Startern, Generatoren oder Bremsen. Das Erfolgsrezept ist die Kombination aus umfangreichem Know-how und lokaler Präsenz. So startete beispielsweise Bosch Chassis Systems Control die jeweils erste lokale Fertigung von Bremsregelsystemen 2007 in Brasilien und 2009 in Indien.
Geburt eines Audi erleben
Rund 200.000 Menschen besichtigen jedes Jahr die beiden deutschen Audi-Werke in Ingolstadt und Neckarsulm, um das Unternehmen einmal hautnah zu erleben. Jetzt bietet Audi mit einem neuen Konzept noch bessere Einblicke in seine hochmoderne Automobilfertigung und geht künftig verstärkt auf die Interessen einzelner Besuchergruppen ein. Heute wurde der neu gestaltete Besucherweg durch die Produktion in Ingolstadt vorgestellt. Wie auch Sie diesen Besucherweg gehen können, erfahren Sie hier.
Neuer Cross-Polo
Die nächste Generation des CrossPolo wartet auf Käufer: Nach der 2009 vorgestellten Polo-Grundversion und dem sparsamen Polo BlueMotion (Debüt 2010) sowie dem ebenfalls in diesen Tagen durchstartenden Polo GTI vervollständigt der CrossPolo ab sofort als viertes Modell die Baureihe. Mit seinemAll-Terrain-Look, einer eigenständigen Farb- und Ausstattungswelt, dem höhergelegten Fahrwerk (plus 15 Millimeter) und einer guten Alltagstauglichkeit will der CrossPolo bei den Kunden punkten.
Guter Absatz
Der Volkswagen Konzern verzeichnet eine anhaltend positive Verkaufsentwicklung. So wurden nach den ersten fünf Monaten 2010 insgesamt 2,94 (Januar bis Mai 2009: 2,49)* Millionen Fahrzeuge verkauft. Dies entspricht einem Wachstum von 18,1 Prozent. Im Einzelmonat Mai verkaufte der Konzern 604.200 (556.500, +8,6 Prozent) Fahrzeuge.
Sicherheitstest
Junge Autofahrer sind doppelt so häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt wie andere Fahrer. Oft sind technische Mängel am Fahrzeug die Unfallursache. Vom 10. Mai bis 26. Juni 2010 bietet DEKRA bundesweit jungen Fahrern die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge kostenlos von Experten begutachten zu lassen. Der „SafetyCheck 2010“ läuft in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) und der Deutschen Verkehrswacht (DVW).

Bevor Sonnenhungrige sich dem Open-Air-Feeling hingeben, sollten sie das geliebte Vehikel einem gründlichen Check in einem Kfz-Meisterbetrieb unterziehen lassen. Der Fachmann spürt eventuelle Mängel auf und ebnet damit dem Oben-ohne-Vergnügen den Weg in Richtung Sicherheit. Foto: proMotor
Frühlingserwachen
Nun hat sich „Väterchen Frost“ nach dem langen und sehr schneereichen Winter doch verabschiedet. Eis, Schnee und Streugut haben Automobile und Fahrer auf harte Proben gestellt. Ein gründlicher Check des Fahrzeuges hilft jetzt für einen gelungenen Start in die warme Jahreszeit. Wer jetzt auf Nummer sicher gehen möchte, dass an seinem Fahrzeug keine Schäden sind, vereinbart am besten einen Termin im Kfz-Meisterbetrieb.
„Fachgerechte Autopflege heißt auch Werterhalt“, erklärt ein Sprecher der Kfz-Innung. Die Vorbereitung des Fahrzeugs auf den Auto-Frühling beginnt beim Reifenwechsel. Winterreifen im Sommer verursachen nicht nur lautere Fahrgeräusche, sondern auch einen höheren Kraftstoffverbrauch. Zudem besitzen Sommerreifen bei den frühlingshaften Temperaturen die besseren Fahreigenschaften – auch bei Nässe. Die härteren Lamellen der Sommerreifen sorgen nämlich für kürzere Bremswege und den optimalen Grip. Gesetzlich sind 1,6 Millimeter Mindestprofil Vorschrift, aus Sicherheitsgründen sollten es jedoch mindestens vier Millimeter sein.
Grundsätzlich gehört die Überprüfung aller sicherheitsrelevanten Teile ausschließlich in die Hände von Fachleuten. Beim Check stellen sie Defekte fest, die an Bremsen, elektrischen Leitungen, Lenksegmenten, Achsschenkeln und Gummimanschetten auftreten können. Auf dem Prüfstand steht auch die Batterie. Hier entfernt der Fachmann den Rost an den Polen und testet die Säuredichte. Er misst den Stand des Motoröls und der Kupplungsflüssigkeit, nimmt bei Bedarf einen Motoröl- und Ölfilterwechsel vor. Tonnen von Streusalz auf den winterlichen Straßen sorgen für Verkehrssicherheit. Jetzt entfernt der Fachmann Salzreste von den Bremsscheiben. Denn nur so können Autofahrer sich auf die volle Bremskraft verlassen.
Die Stoßdämpfer sollten auf Wirkung und Ölverlust geprüft werden. Nur einwandfrei funktionierende Stoßdämpfer sorgen für Komfort und Sicherheit. Und das heißt: Der Bremsweg verlängert sich nicht, der Wagen hält in Kurven sicher die Spur und die elektronischen Komponenten ABS und ESP funktionieren optimal.
Sehen und Gesehenwerden
Es folgt ein prüfender Blick auf die Scheibenwischer. Sind die Gummi durch Frost brüchig, müssen diese für eine klare Sicht erneuert werden. Auch die Beleuchtungsanlage gehört dazu. Um langfristig Kurzschlüsse an den elektrischen Leitungen zu vermeiden, kann eine Motorwäsche mit einem Dampfstrahler lohnenswert sein. Der Sprecher der Innung rät, für diese Arbeit einen Kfz-Meisterbetrieb zu beauftragen. Denn durch den scharfen Strahl können Dichtungen und Leitungen Schaden nehmen. Fachleute decken die sensiblen Teile gut gegen das Spritzwasser ab. Zum Frühjahrscheck rollt das Auto auch auf die Hebebühne. Für die Kfz-Experten die Möglichkeit, die versteckten Spuren des Winters am Unterboden des Autos festzustellen. Unter anderem wird dabei der Auspuff unter die Lupe genommen. Risse und Löcher, die durch die eisige Kälte entstehen können, werden dann geschweißt.
Anschließend wird der Wagen noch durch eine gründliche Wagenwäsche fit für die erste Fahrt durch den Frühling. Um Roststellen vorzubeugen und Split- und Steinschläge aufzuspüren, unterziehen Autofahrer die Karosserie am besten einer genauen Inspektion.
Besondere Sorgfalt gilt dabei dem Lack: Um auch kleinste Schäden rechtzeitig zu entdecken, bevor daraus eine teure Teillackierung wird, ist das Polieren oder Versiegeln des Lacks im Frühling Pflicht. Dabei werden auch kleine Lackabsplitterungen entdeckt, die oft mit einem Lackstift ausgebessert werden können. Doch auch wenn nur die farbige Deckschicht des Lacks beschädigt ist, kann an dieser Stelle Wasser unter die schützende Lackschicht eindringen. Dann lässt der Rost nicht mehr allzu lange auf sich warten. Bei diesen Lackschäden empfiehlt sich die Reparatur in einem Kfz-Meisterbetrieb. Jede auch noch so gut gemeinte "Heimarbeit" würde schon nach kurzer Zeit zum erneuten Rostbefall führen.
Teures Handy
Es gibt nun mal Situationen, da sollte man geflissentlich auf das Telefonieren per Handy verzichten. Das ist oftmals nicht nur eine Frage der Höflichkeit, sondern insbesondere im Auto ohne Freisprechanlage wird das zu einer echten Frage der Sicherheit. Viele Studien belegen, dass Telefonieren die Reaktionsfähigkeit des Autofahrers genauso negativ beeinflusst wie Alkohol.
Logisch, dass das Handy am Ohr des Autofahrers in fast allen europäischen Ländern unter Strafe steht. Mit 35 Euro kommt der Urlauber in Frankreich am billigsten davon. Im telefonier-freudigen Italien kann das bis zu 624 Euro kosten. Im englischen Linksverkehr hat der Bobby einen ziemlichen Ermessens-Spielraum. Je nach Situation und Gefährlichkeit kostet das aber ganz schnell dreistellige Pfund-Beträge, unter Umständen auch den Führerschein. Kann der Fahrer nicht zahlen oder sitzt kein zweiter Urlauber mit Führerschein im Auto, dann wird auf der Insel im Namen der Königin das Auto auch schon mal still gelegt.
Das war dann ein ziemlich teures Telefongespräch – und ein dicker Strich durch den Urlaub. Da kommt man mit 40 Euro und einem Punkt in Flensburg in Deutschland vergleichsweise billig davon. Dafür reicht es aber auch schon, wenn der Fahrer das Telefon nur in die Hand nimmt. Und Rausreden ist nicht.
Die Netzbetreiber wissen sekundengenau, wann telefoniert wurde. Wer das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung absolut nicht lassen kann, der sollte nach Schweden auswandern. Allein auf den menschenleeren Straßen in den nordischen Wäldern bleibt das Handy am Ohr straffrei.
„Um auf Nummer sicher zu gehen und den Verkehr nicht zu gefährden“, empfiehlt Vanessa Colin, Expertin für Auslandsschaden bei der Allianz Versicherung, „sollte man während der Fahrt nicht telefonieren. Zum Telefonieren sollte man den nächstgelegenen Parkplatz ansteuern oder eine geeignete Stelle zum Anhalten suchen, die den nachfolgenden Verkehr nicht behindert oder gefährdet. So kann man sich in aller Ruhe dem Gespräch widmen, ehe man seine volle Aufmerksamkeit wieder auf den Straßenverkehr lenkt.“
Aufbereitet
Immer mehr Werkstätten setzen auf wiederaufbereitete Bosch-Produkte, um eine zeitwertgerechte Reparatur zu ermöglichen. Dieses so genannte Remanufacturing wird bei Bosch mittlerweile auf rund 9 000 Fahrzeugteile
aus 27 Produktgruppen angewandt. Bosch ist führender Anbieter von industriell aufbereiteten Produkten wie Starter, Generatoren,
Klimakompressoren, Bremssättel, Zündverteiler, Dieseleinspritzpumpen und vielen anderen Komponenten mehr. Die Wiederaufbereitung der Fahrzeugteile stellt nicht nur eine günstige Alternative für den Endkunden dar - sie schont auch die Umwelt, weil der Großteil des eigentlichen Produkts erhalten bleibt. Dadurch wird weniger Rohstoff verbraucht und weniger CO2
ausgestoßen als es bei der Neuproduktion der Fall wäre.
Die Nachfrage nach hochwertigen Remanufacturing-Teilen für die Kfz-Reparatur ist in den vergangenen Jahren weltweit gestiegen. Bei der Reparatur eines Fahrzeugs kann die Werkstatt ein defektes Teil durch ein neues ersetzen oder aber ein wiederaufbereitetes Teil verwenden. Insbesondere für Besitzer älterer Autos lohnen sich neue Komponenten oft kaum.
Alle Austauschteile werden in Bosch-Werken nach den gleich hohen Qualitätsstandards aufbereitet. Das Austausch-Programm funktioniert als geschlossener Kreislauf. Dank effizienter Logistik stehen die Produkte dem Kunden ohne Zeitverzug zur Verfügung. Sobald die Werkstatt ein defektes Teil identifiziert hat, wird ein baugleiches und wieder aufbereitetes Teil bestellt und eingebaut. Die defekte Komponente geht in der Originalpackung zur industriellen Aufbereitung an Bosch zurück. Dort zerlegen Fachleute das Produkt in seine Bestandteile, reinigen es, tauschen stark beanspruchte und sicherheitsrelevante Komponenten aus und setzen es wieder zusammen. Nach strenger Prüfung und Qualitätskontrolle von Bosch wird das wieder aufbereite Teil in den Kreislauf aufgenommen
und steht den Kunden erneut zur Verfügung.
Im Remanufacturing legt Bosch dieselben hohen Qualitätsstandards an, die für die Herstellung neuer Produkte gelten. Daher wird auch auf die wiederaufbereiteten Teile die gleiche zweijährige Garantie gegeben. Zudem ist das Produkt für den Endkunden um rund 30 bis 40 Prozent günstiger als ein Neuteil. Zunehmend finden sich auch Komponenten für komplexe moderne Benzin- und Diesel-Einspritzsysteme in der umfangreichen Produktpalette. Auf ihre spätere Wiederaufarbeitungsfähigkeit wird bereits bei der
Entwicklung geachtet.
Neben der Wirtschaftlichkeit sprechen auch der Umweltschutz und die Schonung der Ressourcen für den Einsatz von Remanufacturing-Teilen in der zeitwertgerechten Kfz-Reparatur. Zum Beispiel bei den Austausch-Klassikern Starter und Generatoren: Seit 1965 bereits werden diese im Bosch-Werk Göttingen aufbereitet. Im Vergleich zu einer Neuproduktion kommt die Aufbereitung der Teile mit weniger Energie aus. In 2009 hat Bosch 2,5 Millionen Teile wiederaufbereitet und damit 23 000 Tonnen CO2 weniger ausgestoßen als bei der Produktion von Neuprodukten anfallen würden. Berechnungen haben ergeben, dass ein Hektar durchschnittlicher Wald 13 Tonnen CO2 jährlich absorbiert. Die Einsparung von 23 000 Tonnen CO2 durch Bosch ist somit mit einer Waldfläche von 1 923 Hektar vergleichbar.
Für das Geschäft mit Austauschteilen ist immer ein Warenfluss in zwei Richtungen nötig, was die Abwicklung komplizierter macht. Denn es muss nicht nur das passende Austauschteil möglichst schnell beim Kfz-Teilehändler oder der Werkstatt zur Verfügung stehen. Auch das Altteil muss rasch und sicher zur Aufbereitung an den Hersteller geschickt werden. Für die reibungslose Abwicklung sind daher regionale Strukturen erforderlich. So bereitet Bosch die Austauschteile innerhalb eines weltweiten Netzwerkes auf. Damit ist der Marktführer in der Lage, dem Teilehandel und den Kfz-Werkstätten weltweit als verlässlicher Partner ein umfassendes Programm an Kfz-Austauschteilen vor Ort zur Verfügung zu stellen.
Zur unproblematischen Abwicklung trägt ganz entscheidend das von Bosch eingeführte, einfach funktionierende und gut organisierte Rücknahmesystem mit Pfandvergütung bei. Mit klaren Rücknahmebedingungen und dem "Back-in-Box" genannten Verfahren - der Rückgabe des ersetzten Altteils in der Bosch-Original-Verpackung des gelieferten Austauschproduktes - ist eine schnelle und sichere Abwicklung gewährleistet. Auch müssen die Verpackungen nicht entsorgt werden, sondern kommen erneut zum Einsatz. Die Rückgabe des ersetzten Altteils in der Original-Verpackung schützt zudem die Teile beim Transport. Kataloge in mehreren Sprachen über das gesamte Programm und eine detaillierte Rücknahmeliste ermöglichen den Kunden eine problemlose Identifizierung des gewünschten Ersatzteils.
Sicherheits-Check für "Junge"
Auch in diesem Jahr lädt DEKRA wieder alle jungen Autofahrer zu einem kostenlosen Sicherheitscheck ihrer Fahrzeuge ein. Damit an ihren Autos in technischer Hinsicht alles klar geht, können junge Fahrer vom 10. Mai bis 26. Juni 2010 ihren Pkw an allen DEKRA Prüfstationen im Bundesgebiet von kompetenter Seite kostenlos begutachten lassen. Darüber hinaus stehen ihnen die Sachverständigen zu allen Fragen rund um die Autosicherheit Rede und Antwort. Ziel der Sicherheitsinitiative ist es, das hohe Unfallrisiko dieser Altersgruppe weiter zu verringern. Die von DEKRA, Deutscher Verkehrswacht (DVW) und Deutschem Verkehrssicherheitsrat (DVR) getragene Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer.
Noch immer sind junge Autofahrer doppelt so häufig an schweren Verkehrsunfällen beteiligt wie andere Fahrer. „Nicht nur die geringe Fahrpraxis und fehlende Erfahrung der jungen Fahrer erhöht die Unfallgefahr. Oft sind sie auch mit älteren Autos unterwegs, die sich nicht immer im besten technischen Zustand befinden“, erklärt Clemens Klinke, Mitglied des Vorstands der DEKRA AG und Vorsitzender der Geschäftsführung der DEKRA Automobil GmbH. „Daher fallen die Autos junger Fahrer oft durch eine erhöhte Mängelquote und ein überdurchschnittliches Unfallrisiko auf.“
Wie wichtig ein zusätzlicher Boxenstopp für junge Fahrer ist, lässt sich an den Ergebnissen des SafetyCheck im Jahr 2009 ablesen. Die Pkw junger Fahrer hatten im Schnitt 126.000 km auf dem Tacho. Knapp drei von vier Teilnehmern (72 Prozent) fuhren einen Pkw, der acht Jahre oder älter war. An 81 Prozent aller Fahrzeuge mussten die Ingenieure beim SafetyCheck Mängel feststellen.
Zu einem großen Teil waren sicherheitsrelevante Bauteile wie die Bremsanlage, das Fahrwerk und die Reifen betroffen. Im Schnitt fanden die Sachverständigen an jedem untersuchten Fahrzeug 2,7 Mängel, wobei dieser Anteil mit zunehmendem Fahrzeugalter stark ansteigt. Auch in Bezug auf die Sicherheitsausstattung sind die jungen Fahrer im Hintertreffen. Mehr als jeder dritte Pkw (34,5 Prozent) hatte weder Fahrerairbag, noch Anti-Blockier-System oder den Schleuderschutz ESP an Bord.
Die Unfallstatistik lässt an der hohen Gefährdung der 18- bis 24-Jährigen keinen Zweifel. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes verunglückten von Januar bis November 2009 auf den deutschen Straßen insgesamt 73.315 (Vorjahr: 74.917) junge Männer und Frauen in dieser Altersgruppe. 748 (Vorjahr: 815) von ihnen kamen dabei ums Leben. Obwohl hier erfreulicherweise ein Rückgang zu verzeichnen ist, verunglücken die jungen Erwachsenen im Straßenverkehr noch immer mehr als doppelt so oft wie die Gesamtbevölkerung.
Beim SafetyCheck nehmen die DEKRA Sachverständigen Fahrwerk, Räder und Reifen unter die Lupe, untersuchen die Bremsen und prüfen Lenkung, Licht und Sicht, checken Abgasanlage und Sicherheitsgurte. Die Teilnehmer können dem Ingenieur dabei über die Schulter schauen und sich selbst davon überzeugen, wie es um die Sicherheit ihres Fahrzeuges bestellt ist. Um die Prüfplaketten am Fahrzeug brauchen sie sich allerdings keine Sorgen zu machen, denn darauf hat der Check keinen Einfluss. Zudem gibt es einen Extra-Anreiz mitzumachen: Die Teilnehmer des SafetyCheck nehmen an einer Verlosung teil, bei der es ein Fahrsicherheitstraining zu gewinnen gibt.
Weitere Infos zur Aktion unter: www.dekra-safetycheck.com.
Neuer Lexus
Auf der Tokyo Motor Show im Oktober 2009 hat Lexus seinen LFA erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und angekündigt, den Supersportwagen zu bauen, wenn sich weltweit mindesten 500 Käufer finden. Als der LFA jetzt auf dem Genfer Automobil Salon gezeigt wurde, war das geplante Produktionslimit längst überschritten, obwohl die Anmeldefrist erst Mitte März abgelaufen ist.
In einem internen Auswahlverfahren wird von Lexus dann entschieden, wieviele Autos den insgesamt 56 Ländern zugeteilt werden, in denen der LFA angeboten wird. Die Zuteilung beginnt im April. Die ausgewählten Käufer erhalten ihre endgültige Bestätigung bis Ende Mai.
TÜV-Siegel
Nach dem Doppelkupplungsgetriebe DSG haben die TSI-Motoren von VW das vom TÜV Nord zertifizierte Umweltprädikat erhalten. Die zugrunde liegende Umweltbilanz belegt, dass die TSI-Motoren aufgrund ihrer Hubraum- und Verbrauchsreduzierung über den gesamten Lebenszyklus deutlich bessere Umwelteigenschaften aufweisen als ihre Vorgängermotoren – und das bei gleichzeitig gestiegener Fahrdynamik.
Wechsel-Kennzeichen
Nach Angaben des ADAC prüft das Bundesverkehrsministerium die Einführung von Wechselkennzeichen. Mehrere Fahrzeuge können dann mit einem Kennzeichen gefahren werden, besteuert wird das teurere Fahrzeug.
Auf gleicher (Augen)-Höhe
Stoßfänger (englisch: Bumper) sollen Autos vor größeren Beschädigungen schützen. Besonders im Stadtverkehr wo sich die meisten Auffahrunfälle bei verhälnismäßig niedriger Geschwindigkeit ereignen. Schon in den 1980er Jahren entwickelte das Allianz Zentrum für Technik (AZT) einen Crashreparaturtest mit dem Ziel, die Schäden bei Auffahrunfällen zu verringern. Dieser Test bildet bis heute für die Versicherungen die Grundlage für die Typklasseneinstufung. Moderne Autos werden nach diesem Test entwickelt, so dass ihre Besitzer weniger Versicherung und bei einem Unfall niedrigere Reparaturkosten bezahlen müssen.
Optimalist es natürlich, wenn die Stoßfänger beider Unfallfahrzeuge aufeinander passen. Analysen im Allianz Zentrum für Technik (AZT) haben gezeigt, dass oftmals schmale und zu tief oder zu hoch angebrachte Querträger dazu führen, dass sich die Stoßfänger nicht treffen und in die weichen Strukturen des Fahrzeugs abrutschen. Die Reparaturkosten können sich schnell verdoppeln oder verdreifachen, wenn die Stoßfänger nicht aufeinander treffen und die Aufprallenergie nicht wie vorgesehen aufnehmen können
Der neue AZT-Stoßfängertest wurde zusammen mit einer internationalen Arbeitsgruppe des RCAR (Research Council for Automobile Repairs) unter der Federführung des AZT entwickelt und wird künftig international auch unter dem Namen RCAR Bumper Test eingesetzt.
Dieser Test ist In Deutschland ergänzend zum Typklasseneinstufungstest beim Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) seit dem 1. Januar 2010 für alle neuen Modelle Pflicht.
Dr. Christoph Lauterwasser, Leiter des Allianz Zentrum für Technik: „Ziel des neuen Tests ist es, die Kompatibilität der Stoßfänger zu gewährleisten. Je nach Test-Ergebnis kann sich die Versicherungseinstufung eines Modells um bis zu zwei Klassen verändern.“ (dpp)
Sauber erleuchten
Schmutz auf den Scheinwerfern ist im Winter ein doppeltes Problem: Zum einen kostet er Licht, denn bis zu 35 Meter Sichtweite können nach einer Untersuchung der TU Darmstadt schon nach einer halben Stunde Fahrt auf feuchtschmutziger Straße verloren gehen. Zum anderen stört der Schmutzfilm die optischen Eigenschaften des Scheinwerfers, der deswegen dann den Gegenverkehr blendet. Das tritt besonders in Zusammenhang mit einer dünnen Schicht aus Salz auf.
Dagegen gibt es zwei Mittel. Eines ist regelmäßiges Putzen. Das kann schnell lästig werden, denn manchmal ist die Arbeit schon nach wenigen Kilometern wieder hinfällig. Zudem darf man keine harten Bürsten oder Kratzer benutzen. Andernfalls leiden die Abschlussscheiben der Scheinwerfer, die heute meist aus Kunststoff bestehen. Geeignet sind hier weiche Tücher oder Schwämme.
Die bessere Lösung ist eine Scheinwerfer-Reinigungsanlage. Sie ist bei Xenon-Licht serienmäßig, ansonsten oft gegen Aufpreis erhältlich. Beim nächsten Neuwagenkauf im Kfz- Meisterbetrieb sollte dieses nützliche Sicherheitszubehör unbedingt mitbestellt werden. Mit einer solchen Ausrüstung verfügt der Autofahrer auch bei Schmuddelwetter stets über ein optimales Licht. Dennoch lohnt sich gerade bei Frostwetter ein gelegentlicher Blick auf die Funktion: Die Spritzdüsen müssen frei und richtig eingestellt sein. Im Winter darf Eis und Schnee sie nicht blockieren. Das gilt speziell für die ausfahrenden Teleskop-Düsen vieler moderner Systeme. Überhaupt sollten Scheinwerfer, Reinigungsanlagen und Heckleuchten beim morgendlichen Eiskratzen nicht vernachlässigt werden. Ihre Sauberkeit ist genauso wichtig wie der Durchblick durch die Scheiben.
Viel Sicherheit
Der VW Golf wurde vom EuroNCAP-Institut in Brüssel zum sichersten Auto des Jahres 2009 gekürt. Bereits 2008 gab es für den Kompakten die 5-Sterne Auszeichnung. In dem seit 1997 gültigen Verfahren wurden damals lediglich der Frontal- und Seitencrash sowie der Fußgängerschutz bewertet. Nachdem die Kriterien Anfang 2009 weiter verschärft wurden, schickte man das Fahrzeug erneut auf die Strecke, und es überzeugte in allen vier Kategorien (Insassenschutz für Erwachsene, Kinderschutz, Fußgängerschutz, unterstützende Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme). Abermals gab es fünf Sterne für den Bestseller aus Wolfsburg. Mit einer Gesamtpunktzahl von 103 Zählern holte sich der Golf den Titel „Sicherstes Auto 2009“.
Im letzten Jahr unterzog man insgesamt 33 Autos dem neuen, strengeren und umfangreicheren EuroNCAP-Crashverfahren. Nach den neuen Bedingungen werden auch elektronische Sicherheits- und Assistenzsysteme in die Beurteilung mit einbezogen.
Maßgeblich zur hohen Sicherheit des Fahrzeugs tragen serienmäßige Komponenten bei wie u.a. ESP mit Gegenlenkunterstützung, ABS mit Bremsassistent, Antriebschlupfregelung (ASR), elektrische Differentialsperre (EDS), Motor-Schleppmoment-Regelung (MSR), Gespannstabilisierung,Isofix-Halteösen für zwei Kindersitze auf der Rücksitzbank sowie Airbags für Fahrer und Beifahrer, Knieairbag auf der Fahrerseite, Kopfairbagsystem für Front- und Fondpassagiere inklusive Seitenairbags.
Und der Golf erfüllt nicht nur europäische Sicherheitsstandards. 2008 erhielt er vom unabhängigen US-Sicherheitsinstitut IIHS (Insurance Institute for Highway Safety) die renommierte Auszeichnung „Top Safety Pick“. Dabei durchlaufen die Fahrzeuge einen Frontaufprall mit 40 mph (64 km/h) und einen Seitencrash mit 31 mph (50 km/h) durch eine fahrbare Barriere, deren Form
der Frontpartie eines SUV entspricht. Zudem wird das Sitzverhalten beim Heckaufprall untersucht.
Neuer Volvo-Motor
Volvo führt jetzt einen neuen 2,0-Liter-GTDI (Gasoline Turbocharged Direct Injection) Vierzylinder-Benzinmotor mit 203 PS (149 kW) ein. Er verbindet starke Fahrleistungen mit hoher Effizienz, versprechen die schwedischen Autobauer.
Die von Volvo entwickelte neue Turbo-Technologie sorgt in Kombination mit der Direkteinspritzung und doppelt variabler Nockenwellensteuerung VVT (Variable Valve Timing) für eine einzigartige Kombination aus niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten bei hervorragender Performance über einen breiten Drehzahlbereich. Das maximale Drehmoment von 300 Nm steht bereits ab 1.750 Umdrehungen zur Verfügung.
In Deutschland sind Volvo S80, Volvo V70 und Volvo XC60 ab Sommer 2010 mit den neuen GTDI-Triebwerken erhältlich. Die neue Motoren-Generation wird zu einem späteren Zeitpunkt auch für andere Modelle des Premium-Herstellers angeboten.
Wert-Erhalt
Vier Modelle von Mercedes-Benz haben in ihrem Segment den geringsten Wertverlust und dürfen sich deshalb als „Wertmeister 2010“ bezeichnen - die E-, C-, S- und R-Klasse. Dies ergaben Berechnungen, die das Saarbrücker Marktforschungsinstitut Bähr & Fess Forecast jedes Jahr im Auftrag der Fachzeitschrift „Auto Bild“ durchführt. Mercedes-Benz Fahrzeuge gelten damit insgesamt als die wertbeständigsten und bieten somit einen wichtigen wirtschaftlichen Vorteil.
Nach den Restwert-Prognosen der Marktforscher wird die neue E-Klasse als vier-jähriges Auto das mit dem höchsten Wiederverkaufswert aller großen Coupés sein. Der E 250 CDI wird dann noch 55,5 Prozent seines heutigen Neuwertes erzielen.
In der Mittelklasse liegt der C 220 CDI an der Spitze, die Luxusklasse führt der S 350 CDI an. Ihre Restwertprognosen: 53,5 bzw. 49 Prozent. Der „Wertmeister“ unter den Großraumlimousinen trägt ebenfalls den Mercedes-Stern auf der Motorhaube: Der R 300 CDI führt dieses Marktsegment an und erzielt laut der Prognose in vier Jahren einen Wert von 47,5 Prozent.
Damit tragen vier Modelle von Mercedes-Benz das Prädikat „Wertmeister 2010“. Diese Spitzenstellung hatten die E-, die C-, die S- und die R-Klasse übrigens bereits bei der Analyse der Restwert-Experten im letzten Jahr inne. Auch in den davorliegenden Jahren gehörten Fahrzeuge von Mercedes-Benz regelmäßig zu den wertbeständigsten.
Megane Sonderausstattung
Ein hochwertiges Interieur und zahlreiche Komfortdetails kennzeichnen das neue Sondermodell Mégane 5-Türer Night & Day. Die Spezialedition ergänzt die Sondermodellreihe für Mégane Coupé, Koleos und Laguna Coupé. Der Preisvorteil beträgt gegenüber einem gleich ausgestatteten Mégane Dynamique 800 Euro.
Das Sondermodell Night & Day ist mit den beiden Dieselmotorisierungen dCi 110 FAP eco2 (78 kW/106 PS) und dCi 130 FAP eco2 (96 kW/130 PS) sowie den Benzinvarianten 1.6 16V 110 (81 kW7110 PS) und TCe 130 (96 kW/130 PS) erhältlich. Zur serienmäßigen Ausstattung zählen das integrierte Navigationssystem Carminat TomTom, das Panorama-Glas-Schiebedach und die Stoff-Leder-Polsterung Anthrazit. Für Komfort an Bord sorgen die Keycard Handsfree, die Einparkhilfe hinten, und die beheizbaren Vordersitze.
Äußerlich ist die Night & Day Edition an den 17-Zoll-Leichtmetallfelgen „Sari“, der Chromleiste im Kühlergrill und den hinteren getönten Scheiben zu erkennen. Als Lackierung stehen wahlweise Arktis-Weiß oder Perlmutt-Schwarz-Metallic zur Verfügung.
Blaue Bewegung
Der neue Polo BlueMotion ist ab sofort bestellbar. Der sparsame Fünfsitzer beeindruckt mit einem Verbrauch von 3,3 Litern auf 100 Kilometern. Die zweite Generation des Polo BlueMotion ist in Deutschland ab 16.500,- Euro zu haben.
Corsa und A6 Top
Der Opel Corsa D und der Audi A6 sind die jeweiligen Sieger im DEKRA Mängelreport 2010. Das Auto mit der niedrigsten Mängelquote überhaupt („Beste Einzelwertung“) ist der Opel Corsa (97,6 Prozent). Damit siegte der Kleinwagen knapp vor der 5. Generation des Audi A4 (97,3 Prozent) und der 3. Generation der Mercedes C-Klasse (96 Prozent). In einer zweiten Auswertung über alle Laufleistungsbereiche hinweg („Bester aller Klassen“) holte sich, wie schon im Vorjahr, der Audi A6 (88,1 Prozent) den Titel als das Fahrzeug mit den besten Langlaufeigenschaften, vor dem BMW X3 (87 Prozent) und der 5. Generation des BMW 3er (86,8 Prozent). Der DEKRA Mängelreport 2010 erscheint am 7. Januar 2010 als Sonderheft „Gebrauchtwagen Spezial 2010“ der Zeitschrift auto motor und sport.
Für den Report 2010 werteten die Sachverständigen die Berichte von mehr als 15 Millionen Hauptuntersuchungen aus den letzten beiden Jahren aus.
„Der DEKRA Mängelreport 2010 zeigt, dass Fahrzeugmodelle aus heimischer Produktion in punkto Langlebigkeit und Verarbeitungsqualität erneut Maßstäbe setzen“, kommentiert Dipl.-Ing. Clemens Klinke, Vorsitzender der Geschäftsführung DEKRA Automobil GmbH, das Ergebnis. „Bemerkenswert ist , dass sich mit dem Opel Corsa D ein Kleinwagen als Auto mit der niedrigsten Mängelquote überhaupt durchsetzen konnte. Dieses Segment dominierten in der Vergangenheit eher Modelle aus Japan oder Frankreich.“
Der Opel Corsa D konnte sich bei den Minis und Kleinwagen gegen den starken Wettbewerb aus Asien und Europa durchsetzen, in der Mittelklasse war die 5. Generation des Audi A4 mit der zweitniedrigsten Mängelrate (97,3 Prozent) nicht zu toppen und in der Oberen Mittelklasse/Oberklasse ließ sich Vorjahressieger Audi A6 (93,8 Prozent) den Sieg nicht nehmen. Bei den Geländewagen setzte sich der BMW X3 (93,0 Prozent) durch. Drei weitere Titel gingen nach Japan. In der stark besetzten Kompaktklasse platzierte sich der umweltfreundliche Toyota Prius (95,8 Prozent ohne Mängel) ganz oben, bei den Sportwagen war die 3. Generation des Mazda MX-5 (95,4 Prozent) nicht zu schlagen und bei den Vans setzte sich der Nissan Note (95,2 Prozent) durch. Eine besonders gute Figur machten im Mängelreport die Automobilhersteller BMW, Mercedes-Benz, Audi, VW, Mazda, Volvo und Toyota.
Um den Autokäufern klare Aussagen über die Qualität der Gebrauchtwagenmodelle an die Hand zu geben, konzentriert sich der Report auf sogenannte gebrauchtwagenspezifische Mängel, wie zum Beispiel Korrosion an der Auspuffanlage, Defekte an der Beleuchtung, ausgeschlagene Lager der Radaufhängung und Verschleiß an der Bremsanlage. Dagegen bleiben solche Mängel unberücksichtigt, die eher auf den Wartungsstand des Fahrzeuges zurückzuführen sind, wie zum Beispiel „Reifen abgefahren“ oder „Scheibenwischerblatt verschlissen“. Solche Mängel sind eher dem Verhalten des Halters zuzurechnen und würden das Ergebnis verfälschen.
„Zusammen mit der typgenauen Auswertung erhält der Gebrauchtwagenkäufer gezielt die Informationen, die er für die Auswahl eines geeigneten Fahrzeuges benötigt“, betont der Chef der DEKRA Automobil GmbH. Als zusätzliche Entscheidungshilfe finden Autokäufer im ams-Sonderheft „Gebrauchtwagen Spezial 2010“ für Volumenmodelle einen Kurzkommentar der Sachverständigen zu den Stärken und Schwächen des jeweiligen Fahrzeugtyps.
Die meisten Mängel stellten die Sachverständigen an Minis/ Kleinwagen mit einem Anteil von insgesamt 30,6 Prozent fest. Mit deutlichem Abstand folgen die Vans (26,3 Prozent), Geländewagen (25,9 Prozent), Kompaktwagen (24,9 Prozent) und die Mittelklasse (24,3 Prozent). Deutlich besser schneiden die Sportwagen / Cabrios ab, von denen nur gut jeder fünfte (21,4 Prozent) gebrauchtwagenspezifische Mängel zeigte.
An den untersuchten Fahrzeugen stellten die Sachverständigen von DEKRA bei der Hauptuntersuchung viele Mängel fest. In der Baugruppe Fahrwerk/ Lenkung zählen zu den häufigsten Auffälligkeiten ausgeschlagene Spurstangen- und Traggelenke, zu viel Spiel an Querlenkern und Stabilisatoren, gebrochene Fahrwerksfedern und undichte Stoßdämpfer. Im Bereich Motor/ Umwelt kreideten die Prüfer häufiger Ölverlust an Motor und Getriebe, undichte oder korrodierte Auspuffanlagen, Fehlermeldungen der Abgaselektronik und zu hohe Abgaswerte an. Bei der Baugruppe Karosserie/ Rahmen/ Fahrgastraum gaben öfter Risse in der Windschutzscheibe, Rost an Schweller und Bodengruppe sowie beschädigte Außenspiegel Grund zur Beanstandung.
An der Bremsanlage fielen häufig eingelaufene Bremsscheiben, ein mangelhaftes Tragbild der Bremsscheiben, korrodierte Bremsleitungen und poröse Bremsschläuche sowie eine einseitige Bremswirkung negativ auf. Im Bereich Elektrik/ Elektronik/ Licht schließlich monierten die Prüfer öfter falsche eingestellte Scheinwerfer, Defekte an der Leuchtweitenregulierung, funktionslose Leuchten und defekte Lampen.
Wie in den Vorjahren zeigte sich erneut, dass der Anteil der Mängel am Fahrzeug mit zunehmender Laufleistung rapide ansteigt. Ein Beispiel dafür geben die Fahrzeuge der Kompaktklasse. Hier ist der Anteil der Fahrzeuge mit Mängeln im Laufleistungsbereich 100.000 bis 150.000 km mit durchschnittlich 45,3 Prozent viermal höher als im Bereich 0 bis 50.000 km. Der Anteil der erheblichen Mängel steigt sogar auf den fünffachen Wert. Besonders stark erhöht sich die Mängelrate in den Baugruppen Fahrwerk/ Lenkung, Motor/ Umwelt und Bremsanlage, bei denen Reparaturen meist stark ins Geld gehen.
Strafe
Wer ohne ausreichende Winterausrüstung (Winterreifen/Schneeketten) in ein Wintersportgebiet fährt, kann bestraft werden. Die Bußgelder betragen je nach Land und Umstand von 20 bis 400 Euro. Mehr zum Thema Winterreifen erfahren Sie hier.
Verbandskasten
Laut Straßenverkehrsordnung muss sich in jedem Pkw, Lkw oder Bus ein Verbandskasten befinden, so dass im Notfall Erste Hilfe geleistet werden kann. Allerdings sind die Sets häufig in einem beklagenswerten Zustand. Viele Fahrer kümmern sich zwar sorgfältig um den Zustand ihres Fahrzeugs, die Erste-Hilfe-Ausrüstung wird jedoch nur selten oder gar nicht inspiziert, haben die Experten der Victoria Versicherung festgestellt.
Zumeist ist der Inhalt nicht vollständig oder das Verfallsdatum schon lange überschritten – das Verbandsmaterial daher nicht mehr steril. Schätzungen zufolge sind mehr als zwei Drittel aller im Umlauf befindlichen Erste-Hilfe-Ausstattungen überaltert. Kein Wunder: Oft werden sie von einem Auto ins andere übernommen und sind im Laufe der Zeit überdies Feuchtigkeit sowie extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Gerade die sogenannten Sterilteile müssen jedoch regelmäßig überprüft und spätestens alle fünf Jahre ausgetauscht werden.
In der Regel findet sich das Verfallsdatum auf der Packung selbst oder auf dem Beipackzettel. Wer sich nicht sicher ist, ob der Inhalt seines Rettungssets der vorgeschriebenen DIN-Norm 13164 entspricht, sollte den Kasten in einer Apotheke vorzeigen. Dort können dann auch abgelaufene Bandagen, Pflaster oder Handschuhe ausgemustert und sofort ersetzt werden. Die Experten empfehlen, den Verbandskasten leicht zugänglich unter dem Vordersitz oder im Handschuhfach aufzubewahren: So wird er nicht vergessen und ist im Notfall gleich griffbereit.
Sprit sparen
Mit vorausschauender, Kraftstoff sparender Fahrweise kann man bis zu 20 Prozent der Spritkosten einsparen, darauf weißt die Dekra hin.
Ganz wesentlich kommt es darauf an, im Verkehrsfluss möglichst elegant „mitzuschwimmen“. Das bedeutet, auf starke Beschleuni-gungsvorgänge und heftige Bremsmanöver zu verzichten. Wichtig ist es, den Verkehr vor sich im Blick zu behalten, um das Fahrzeug mit dem eigenen Schwung bis zu Ampeln, Stopp-stellen oder haltenden Fahrzeugen ausrollen zu lassen.
Den Geldbeutel und die Umwelt schont auch, wer gleichmäßig mit niedrigen Drehzahlen fährt und früh in den nächsten Gang hoch schaltet. Beim Beschleunigen ist es ratsam, das Gaspedal bei niedriger Drehzahl im nächst höheren Gang stark durchzudrücken, um den bei Volllast höheren Wirkungsgrad des Motors zu nutzen.
Darüber hinaus sollten Autofahrer folgende Tipps beachten: Bei Ampel-Rot den Motor ausschalten, auf Kavalierstarts verzichten, die Gänge nicht „auszudrehen“ und dann rasch hoch schalten. Auf Autobahnen empfiehlt sich gleichmäßiges Fahren deutlich unter der Spitzengeschwindigkeit, denn das Fahren am Limit kostet viel Kraftstoff. Auch ein um 0,2 bar erhöhter Reifendruck, der Verzicht auf unnötigen Ballast und die Demontage eines nicht benötigten Dachgepäckträgers wirken sich günstig auf den Verbrauch aus. Ratsam ist weiter, Spritfresser wie Klimaanlage oder Sitzheizung überlegt einzusetzen.
Abgewrackt
Fahrzeuge, die aufgrund der Abwrackprämie ausgemustert wurden, waren im Schnitt 14,4 Jahre alt, fast zwei Millionen Autofahrer nahmen die Prämie in Anspruch. Rund 3/4 der neu gekauften Autos waren Neufahrzeuge, ein viertel Jahreswagen. Fast 14 Millionen Autos wurden verschrottet. Die meisten Anträge auf die Abwrackprämie (20 Prozent) kamen aus dem bevölkerungsstärksten Bundesland NRW.
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