Test
Getestet
Woche für Woche testen erfahrene Journalisten, Ingenieure und Testfahrer Autos - vom Kleinwagen über den Mittelklasse-Kombi bis hin zu Sportwagen oder Luxus-Karosse. Auf dieser Seite erfahren Sie, wie die Tester Ihr Wunschauto bewertet haben, und worauf Sie sich beim Kauf einrichten müssen.

Nicht nur Autos, sondern auch Werkstätten werden getestet.
Werkstatt-Test
Der Automobilbranche geht es gerade wieder gut. Aber ist der Kunde deswegen in
deutschen Autohäusern König? Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat
im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv den Verkaufs-Service der Händler vor Ort
und im Internet unter die Lupe genommen. Autohändler der zwölf wichtigsten
Automarken wurden in drei Großstädten besucht. Die Beratungsqualität wurde
anhand von 144 verdeckten Testberatungen ermittelt. Insgesamt fanden 492
Testkontakte oder 41 Kontakte je Automarke statt.
Jede dritte Beratung wurde von den Testern als „nicht positiv“ bewertet. Meist konten
die Verkäufer die Ausstattung und Zubehör nicht richtig erklären. Auch konnten
selten Vorteile der eigenen Marke gegenüber anderen Herstellern aufgezeigt
werden. Ganz schlimm: Nur sechzig Prozent der Testkunden wurden zu einer
Probefahrte eingeladen. Jeder zehnte Kunde bemängelte, dass die Verkäufer mit
Fachbegriffen wie Climatronic oder Longlife-Service arbeiteten, die mit keinem Wort
erklärt wurden.
Besonders gravierende Defizite haben die Tester bei der persönlichen Beratung
aufgedeckt, wenn es um die Finanzierung des Wagens ging. Ob sich der Kunde das
Auto überhaupt leisten kann, war den meisten Verkäufern völlig egal. Selbst bei der
Finanzierungsberatung wurden monatliche Einnahmen und Ausgaben des Kunden
fast nie abgefragt. Zu den Kreditkonditionen gab es oft sogar falsche Auskünfte. Nur
jeder vierte Berater kannte sich in diesem Bereich zufriedenstellend aus und konnte
Nebenkosten und Gebühren der Kredite gut darstellen.
Neben den persönlichen Kontakten, haben die Tester auch die Internetseiten der
Autohändler unter die Lupe genommen. Auch hier lassen viele Auftritte zu wünschen
übrig. Nicht nur, dass viele Inhalte veraltet sind, es fehlen auch allgemeine
Informationen und Strukturen. Am schlimmsten aber ist, das Rückrufangebote oft
nicht erfüllt und angefordertes Informationsmaterial nicht verschickt wurde.
Ergebnis: Volkswagen sicherte sich den ersten Rang vor Mercedes und Toyota. Bei
den Beratungsgesprächen in den Autohäusern waren die Mitarbeiter kommunikativ
und kompetent. Der Internetauftritt überzeugte sowohl in der Inhaltsanalyse als auch
in der Nutzerbetrachtung durch seinen Informationsumfang und die gute
Strukturierung. Schlusslichter des Tests wurden BMW, Fiat und Hyundai.
Volvo-Abstands-System
In der aktuellen Ausgabe (Februar) der ADAC Motorwelt veröffentlicht der größte Automobilclub der Welt, der ADAC, einen umfangreichen Vergleichstest zwischen verschiedenen Systemen von Tempo- und Abstandsregelautomaten, kurz ACC genannt. Fazit des Tests: „Den Vergleich gewinnt eindeutig das ACC-System des Volvo XC60". Bei dem Test wurden sechs verschiedene Modelle namhafter Hersteller verglichen, für den schwedischen Hersteller war der Volvo XC60 am Start.
In der Begründung des ADAC-Testergebnisses heißt es weiter: „Das Volvo System punktet vor allem dadurch, dass es seinen Schwerpunkt konsequent auf die Unfallvermeidung legt. Der Fahrer wird bei Kollisionsgefahr durch eine rot blinkende Warnlampe informiert, die auf die Windschutzscheibe projiziert wird. Bei niedrigen Geschwindigkeiten bis zu 30 km/h erkennt die zusätzlich integrierte Lasertechnik mit dem Namen City Safety sogar stehende Fahrzeuge und bremst bei einem drohenden Unfall rechtzeitig bis zum Stillstand ab."
Die Ausnahmestellung von City Safety wird unterstrichen durch die Tatsache, dass dieses System nicht nur weltweit einzigartig, sondern auch serienmäßig im Volvo XC60 vorhanden ist. Der ADAC hebt noch eine weitere Besonderheit des Aktiven Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem von Volvo hervor: „Der Fahrer wird selbst bei abgeschaltetem ACC effizient, aber nicht störend gewarnt, wenn der Sicherheitsabstand unterschritten wird."
Das Aktive Geschwindigkeits- und Abstandsregelsystem ist derzeit erhältlich für den Volvo XC60, Volvo XC70, Volvo V70 und Volvo S80. Es wird zukünftig auch für den neuen Volvo S60 angeboten, der Anfang März seine Weltpremiere auf dem 80. Internationalen Automobilsalon in Genf feiert und im September in den Handel kommt. Bei der neuen Mittelklasse-Limousine wird das System darüber hinaus mit einer weiteren Sicherheitsinnovation kombiniert, der Fußgänger-Erkennung mit automatischer Vollbremsung. Das radar- und kameragestützte System kann Fußgänger erkennen, die vor dem Fahrzeug die Straße betreten, und die volle Bremskraft aktivieren, falls der Fahrer nicht rechtzeitig reagiert. Die Fußgänger-Erkennung mit automatischer Vollbremsung kann Kollisionen bis zu einem Tempo von 35 km/h vollständig verhindern. Bei höherem Tempo wird die Geschwindigkeit des Fahrzeugs so weit wie möglich reduziert, um die Unfallfolgen und damit das Risiko schwerer Verletzungen zu minimieren.
Das neue T-Modell
Die ersten Mercedes T-Modell tragen inzwischen das H-Kennzeichen. Mercedes machte den Kombi damals salonfähig. In diesen Tagen ist nder neue Kombi auf den Markt gekommen. Die Tester von auto-motor-sport haben das Raumwunder getestet. Insgesamt kann der Edel-KKombi nach dem Urteil der Tester mit der Verarbeitung, dem üppigen Platzangebot, dem hervorragenden Fahrkomfort, dem hohen Verkaufswert und den gutenn Fahreigenschaften punkten. Der E 350 CGI bekommt Abzüge mein Motor, und weil er sehr teuer ist.
Quelle: Auto-Motor-Sport Oktober 2009
Gebrauchte im Vergleich
Dass Neufahrzeuge im Vergleich stehen, ist nicht neu, aber Gebrauchtfahrzeuge sind vor dem kritischen Auto der Tester eher selten. Die Zeitschrift Auto-Straßenverkehr (23/2009) nahm acht gebrauchte Hochdachkombis unter die Luppe. Beim Kangoo von Renault sollte man zu Modellen nach der MModellpflege 2003 greifen. Der Fiat Doblo ffällt häufiger durch zahlreiche Mängel auf, man muss auch auf ESP verzichten. Als Musterknabe in SSachen Qualität gilt auch der gebrauchte VW Caddy, während man auch beim Citroen-Transporter lieber zu Modellen nach 2002 greifen sollte. Der Combo von Opel kommt auch als Gebrauchter gut bei den Kunden an, dieses Auuto wird oft als Erdgas-Fahrzeug angeboten. Überdurchschnittlich gut schneidet der sich erst seit zwei Jahren auf dem Markt befindliche Skoda Roomster ab, und auch der Ford Tourneo bekommt für seine qualitativ gute Verarbeitung viel Lob.
Werkstätten im Test
Der ADAC hatte seine Leser nach der Zufriedenheit mit ihrer Markenwerkstatt befragt, und die Bevölkerung einer Kleinstadt - also rund 42.700 Leser hatten geantwortet. Subaru hält seit 2004, als der Allrad-Spezialit Toyota ablöste, den ersten Platz, während sich der einstige Primus heute mit dem 7. Rang zufrieden geben musste. Jaguar steigt seit Jahren stetig in der Gunst seiner Fahrer und kann sich über den heute dritten Rang freuen. Mini hingegen erlebt seit 2007 einen Absturz und liegt heute auf Platz 32. Auch die danach platzierten Peugeot, Chevrolet und Renault fielen tief, während sich Mercedes Benz wieder im unteren Mittelfeld behaupten kann. Beste deutsche Marke ist Porsche (Platz 8), BMW und Audi belegen weitere Mittelfeldplätze. Eine Überraschung gelang Dacia mit Rang 5. Mehr hierzu in der ADAC Motorwelt Novemberausgabe 2009.
Kindersitze
Der ADAC hat Kindersitze getestet. Von zehn neuen Sitzen schnitten zwei mit mangelhaft ab, zwei Sitze erhielten nur ein ausreichend. Vier Sitze bekamen gute Noten, mit sehr gut schnitt kein Sitz ab. In diesem Test wies der ADAC auch auf Gefahren für Kinder durch den Airbag hin.
Rollende Zwerge
Kleinwagen im Test des ADAC: Der Fiat 500, Hyundaii10 und Nissan Pixo mussten sich dem kritischen Auge der ADAC-Tester stellen. Der Fiat punktet nicht nur durch sein Design, sondern auch durch einfache Bedienung, sicheres Fahrverhalten und umfangreiche Sicherheits-Ausstattung. Auch der große Kofferraum gefiel. Negativ vermerkten die Testredakteure den Preis sowie den unbequemen Zustieg zum Fond. Besser gelöst ist dies im Huyndai, der zudem deutlich günstiger zu haben ist. Hoher Verbrauch und die indirekte Lenkung waren aber in der Kritik der Motorwelt-Redakteure. Der Nissan sei eng, der Motor schwach und die Bremsen bringen den kleinen Japaner erst nach längerer Strecke zum Stehen. Lob gab es für gute Fahreigenschaften, die gute Wirtschaftlichkeit und ausreichend Platz vorne.
VW Polo
Getestet wird der neue VW Polo als Zweitürer von der Zeitschrift Auto Straßenverkehr. "Schwächen sucht man beim Polo mit der Lupe. Ein erwachsenes Auto und eine echte Alternative zum 4500 Euro teureren Golf", urteilen die Tester.
Astra
Sowohl in der Zeitschrift Auto-Straßenverkehr wie auch in der ADAC-Motorwelt dient der neue Astra als Testobjekt. Dabei bescheinigen beide Zeitschriften dem Astra ein gutes Fahrgefühl sowie eine gute Verarbeitung. "Frisches Design, gutes Platzangebot, sicheres Handling, hoher Fahrkomfort und Oberklasse-Exras", so die Auto-Straßenverkehr.
VW Golf Variant
Zwar kein großer Rundumschlag, aber viele Detailverbesserungen bescheinigen die Tester der Zeitschrift Auto Straßenverkehr dem neuen Golf Combi, auch Variant genannt. Neue Türdichtungen sowie neue Dichtungen an der Windschutzscheibe dämpfen die Fahrgeräusche, auch das Armaturenbrett wurde dem neuesten Golf angepasst. Bemängelt wird ein fehlender sechster Gang. In der getesteten Version werden für den neuen Variant als 1,6 TDI 22.450 Euro fällig.
Fiat Punto
Hochwertiger, teurer, aber auch in der Basisversion bereits ordentlich ausgestattet - so bewerten die Tester von Auto Straßenverkehr den neuen Punto. Ab 24. Oktober soll das Auto beim Händler zu bekommen sein
Golf vs. BMW-Coupe
Dem Vergleich zwischen Heckantriebler und Frontantriebler stellten sich in der November-Ausgabe der AutoBild Sport-Cars der Einser-BMW und der aktuelle Golf GTD. Dabei überzeugte der Wolfsburger vor allem durch die Fahrwerks-Leistungen, der BMW hatte beim Vortrieb die Nase vorn. Der Preisunterschied zwischen beiden Fahrzeugen bei identischer Ausstattung: Rund 2000 Euro.
Vergleich International
Welcher Familienkombi schneidet besser ab? Der Amerikaner aus Köln, der Spanier aus dem Volkswagen-Konzern oder der "Createur de Automobil" mit seinem Laguna? Die Zeitschrift Auto Straßenverkehr (14.Okt.2009) verglich den Lagnuna mit dem Ford Mondeo Turnier und dem Seat Exeo ST. Alle drei Autos überzeugen mit hochwertiger Verarbeitung, guten Fahrleistungen und einem überzeugenden Preis/Leistungsverhältnis. Beim Seat wird das geringere Ladevolumen bemängelt. Alle drei Fahrzeuge liegen fast gleichauf, der Mondeo schneidet aber einen Hauch besser ab. Beim Seat schlägt das geringere Ladevolumen zu Lasten des Fahrzeugs aus, daher nur Bronze.
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