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Wartung

Gut gewartet

Damit mich mein Auto nicht irgendwann im Stich lässt, muss ich es regelmäßig warten. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie hier.

 

Öl hilft auch der Umwelt, wenn man die richtige Wahl trifft. Die Auto-Experten der Kfz-Innung verwiesen jetzt im Rahmen der Serviceoffensive darauf, dass ein vollsynthetischer Schmierstoff bis zu fünf Prozent Kraftstoff einsparen könne. Durch den Minderverbrauch des Motorenöls reduziere sich auch die Menge der Emissionen. Foto: proMotor

 

Leichtlauföl

Spritsparen ist keine Zauberei. Viele Autofahrer wissen, dass sie durch einen vorausschauenden und möglichst gleichmäßigen Fahrstil Kraftstoff sparen. Mit weiteren einfachen Maßnahmen können sie aber noch mehr sparen, sagt ein Sprecher
der Kfz-Innung. „Der Einsatz von Leichtlaufölen reduziert nicht nur den Verbrauch, sondern erhöht auch die Lebensdauer des Motors und schützt das Klima“, betont er. Motoröl ist für ein Auto unverzichtbar. Es schmiert, kühlt und dichtet die Motorteile ab. Damit verringern sich Reibung und Verschleiß. Die „Klassiker“ werden aus Erdöl hergestellt, Leichtlauföle hingegen sind
speziell entwickelt Synthetiköle. Leichtlauföle funktionieren nicht nur bei sehr hohen, sondern auch bei sehr niedrigen Temperaturen bestens. Das im Vergleich zu einfachen, herkömmlichen Motorölen deutlich bessere Fließverhalten sichert, dass der
Motor viel schneller durchölt und sich so die Reibung aller beweglichen Teile im Motor mindert. Dadurch kann Kraftstoff eingespart werden: vier bis sechs Prozent in der Stadt, zwei bis vier Prozent auf Landstraßen und zwei Prozent bei Autobahnfahrten.

Zudem rechne sich, dass der Motor durch schnellere Durchölung weniger verschleiße, der Ölverbrauch durch den höheren Verdampfungspunkt abnehme und die bessere Schmutzaufnahme Ablagerungen vermeide. Zugleich erhöhen sie die Lebensdauer
des Motors, helfen seine Leistung zu verbessern und mit einem geringeren Kohlendioxid-Ausstoß die Umwelt zu schonen.

Die Investition in Leichtlauföle lohnt sich. Zwar sind sie beim Kauf erst einmal etwas teuerer, aber langfristig entlasten sie wegen des Spritspar-Effektes den Geldbeutel.

 

Das richtige Öl Öl hilft auch bei Kälte ... ..., wenn der Autofahrer die richtige Wahl trifft. Besonders im Winter fehlt Batterien oft die nötige Kraft für den Motorstart. Die Auto-Experten der Kfz-Innung verwiesen jetzt in ihrer Serviceoffensive darauf, dass so genannte Leichtlauföle die Stromspender bei kalten Temperaturen um 25 Prozent entlasten und für einen kann für den schonenden Kaltstart sorgen. Grundsätzlich sollten Autofahrer - am Besten vor dem Winter - Zündkerzen, Batterie und Elektrik auf Schwachstellen von Fachleuten in den Kfz-Meisterbetrieben checken und das Motoröl kontrollieren lassen. Wer zu lange seinen Pkw mit altem oder zu wenig Öl bewege, riskiert im schlimmsten Fall einen Motorschaden.

 

Ratschläge der Experten

Der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen appelliert an die Autofahrer, spätestens jetzt auf Winterreifen umzusteigen. "Das tun die Autofahrer nicht nur für ihre eigene Sicherheit, sie helfen auch
unseren 2.100 Straßenwärtern beim Räumen und Streuen unserer Straßen, indem sie nicht zu stehenden Hindernissen werden", sagte Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer Winfried Pudenz in Gelsenkirchen. Immer wieder komme es vor, dass besonders LKW mit Sommerreifen unterwegs seien und bei Schneefall an Steigungsstrecken wie auf der A2 am "Bielefelder Berg" stehen bleiben und damit den Winterdienst
behindern. Schon ab unter sieben Grad Celsius entfalten Winterreifen ihre Vorteile gegenüber Sommerreifen. Sie sollten mindestens vier Millimeter Profiltiefe besitzen.

Autofahrer sollten sich in diesen Tagen auch die Zeit nehmen, sich an die veränderten Witterungsverhältnisse zu gewöhnen. "Wer das Auto nicht stehen lassen kann, sollte mehr Zeit einplanen als sonst, also lieber eher losfahren", empfiehlt Pudenz. Besondere Vorsicht gelte auf Brücken und in Waldstücken. Hier können die Straßen am ehesten glatt sein. Aber auch Kreuzungen sind neuralgische Punkte, an denen die Verkehrsteilnehmer Sicherheitsabstand zum Vordermann einhalten sollten.

Vor der Fahrt sollten alle Scheiben von Schnee und Eis befreit werden. "Nur einkleines Sichtfenster in der Windschutzscheibe ist zu wenig", betont der Straßen.NRW-Hauptgeschäftsführer. "Man sieht dann nicht, was neben und hinter einem passiert." Der Eiskratzer und ein Besen gehören als Winterausstattung in
jedes Auto, der Türschlossenteiser in die Hand- oder Brieftasche. Bei einer längeren Fahrt, beispielsweise in den Urlaub, sollte unbedingt auch an eine Decke gedacht werden für den Fall, dass man liegen bleibt. Auch ein heißer Tee in der Thermoskanne könnte für den Notfall mitgenommen werden.

"Dass das Auto generell für den Winter fit gemacht wurde, sollte selbstverständlich sein", meint Pudenz. Neben den Winterreifen gehört nach seiner Ansicht das Frostschutzmittel als Schutz des Kühlwassers genauso dazu wie in der Scheibenwaschanlage. "Der hochspritzende Salzfilm der Straße kann in der Wintersonne schnell zu einer starken Sichtbehinderung auf der Frontscheibe werden, da müssen Scheibenwaschanlage und Scheibenwischer gut funktionieren."

 

Bremsflüssigkeit

Bremsflüssigkeit sollte alle zwei Jahre ausgewechselt werden; dies raten Kfz-Experten. Grund: Bremsflüssigkeit ist wasseranziehend. Ist der Wasseranteil der Bremsflüssigkeit zu hoch, fängt die Bremsflüssigkeit an zu kochen. Die Folge: Bremsversagen.

 

Winterfit

An den Frostschutz sollte man denken, bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken. Foto: ProMotor

 

Coole Sache

Sicher unterwegs bei Minusgraden ist nur, wer sein Auto rechtzeitig auf den Winter vorbereitet. Zur Fahrsicherheit im Winter gehört auch, frisches Wasser und Frostschutz in die Waschanlage zu füllen, sagen die Auto-Experten des Kfz-Gewerbes. Auch Scheiben und Wischblätter sollten von innen und außen gründlich gereinigt und die Wachsschicht von der letzten Autowäsche mit Fensterreiniger oder Alkohol entfernt werden. Ziehen die Scheibenwischer dann immer noch Schlieren,
sollten die Wischblätterausgetauscht werden. Denn besonders in der „dunklen Jahreszeit“ ist klare Sicht wichtig, um sicher durch Eis und Schnee zu kommen. Auch Eiskratzer und Türschloss-Enteiser sollte man bereit halten.

 

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