Youngtimer/Oldtimer
Eine Szene die boomt
Oldtimer und Youngtimer erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wir werfen einen Blick auf eine Szene, die boomt.
Neuer Kopf
Dr. Franz-Josef Paefgen wird künftig die Classic-Aktivitäten des Volkswagen Konzerns weltweit koordinieren. Dr. Paefgen war zuletzt Vorstandsvorsitzender von Bentley, Präsident von Bugatti sowie Generalbevollmächtigter der Volkswagen AG für Motorsport und Forschung und ist ein ausgewiesener Kenner der historischen Automobilszene.
Volkswagen, Audi, Škoda, Seat, Bentley, Bugatti, Lamborghini und Volkswagen Nutzfahrzeuge – Marken des Volkswagen Konzerns führen eigenständige Classic-Abteilungen. Ihr Auftrag: die Produkthistorie lebendig erhalten und erfahrbar machen. Dr. Paefgen wird diese Aktivitäten der Marken aufeinander abstimmen und repräsentative Aufgaben übernehmen.
Golden Oldies
Amicale Peugeot Deutschland, die Dachorganisation für Liebhaber der französischen Löwenmarke, präsentiert sich gemeinsam mit dem Peugeot Autohaus Hain am Ring beim 22. „Golden Oldies“-Festival im mittelhessischen Wettenberg bei Gießen vom 29. bis 31. Juli 2011. Zu den Programmpunkten der Veranstaltung zählt eine große Oldtimer-Ausstellung, zu der über 2.000 Klassiker bis Baujahr 1979 erwartet werden. Peugeot Deutschland nimmt mit dem eleganten Coupé-Cabriolet 402 Eclipse von 1938 an der Präsentation teil. Mit seinem Metallklappdach ist der 402 Eclipse der Urahn der aktuellen CC-Modelle von Peugeot. Außerdem bringt Peugeot Deutschland einen Typ 172 aus dem Jahr 1929 nach Wettenberg.

Bad Bensberg Classic
Zwischen dem 16. und 18. September wird die 3. Schloss Bensberg Classics erneut Publikum und Fachwelt mit exklusiven klassischen Automobilen begeistern. Höhepunkt der von Volkswagen unterstützten Veranstaltung ist auch in diesem Jahr ein hochkarätig besetzter Concours d’Elégance vor der einmaligen Kulisse des Grandhotel Schloss Bensberg.
Das Teilnehmerfeld des Concours d’Elégance am 18. September besteht neben zahlreichen so genannten One-Offs – Fahrzeugen, die es in dieser Ausführung oder in dieser Karosserie nur ein einziges Mal gibt – auch aus vielen Fahrzeugen mit eindrucksvoller Historie. Eine ganz besonders faszinierende Geschichte hat der Delahaye T145 GP in Bensberg zu erzählen. Der 1937 gebaute und nach dem Zweiten Weltkrieg lange verschollene französische Rennwagen tritt zum ersten Mal wieder in Europa auf. Mit Spannung erwartet wird auch der Auftritt des Ferrari 250 GT Cabriolet Serie 1 von 1957: Das wunderbar elegante Fahrzeug ist nach einer aufwändigen Restaurierung wieder in der Öffentlichkeit zu sehen. Aus der Automobilsammlung Osnabrück kommen zwei sehr seltene Unikate: der nur einmal gebaute Karmann Ghia Typ 34 TL von 1965 sowie der ebenfalls nie in Serie produzierte, dreisitzige Hanomag Partner von 1951.
Am Samstag, dem 17. September, gehen bei der Rallye Historique rund 80 historische Fahrzeuge auf Tour durch das herrliche Bergische Land. Auch Volkswagen Classic startet mit einem großen Aufgebot an Klassikern. Zahlreiche Prominente aus Kultur, Sport und Wirtschaft steigen wieder in die Cockpits. Zudem erwartet die Gäste am Abend im Ballsaal des Grandhotel Schloss Bensberg die Vorpremiere der beeindruckenden Filmdokumentation über Jacky Ickx – einen der erfolgreichsten Rennfahrer des 20. Jahrhunderts. Jacky Ickx und Zeitzeugen werden persönlich anwesend sein.
Interessenten, die mit ihrem klassischen Automobil bei der 3. Schloss Bensberg Classics am Concours oder an der Rallye Historique teilnehmen möchten, sollten nicht mehr lange warten: Die Nennlisten sind nur noch bis zum 29. Juli geöffnet. Die Bewerbung ist auch online möglich – Formulare und viele weitere Informationen zum Event gibt es auf www.sbc2011.de.

Kraftkäfer
Bereits kurz nach dem Start der Volkswagen Classic Website (www.volkswagen-classic.de) geht das zweite Themen-Special online. Unter dem Titel „Kraftkäfer“ gibt es zahlreiche Geschichten, Bilder und Reportagen rund um den sportiven Käfer.
Das Volkswagen Classic Themen-Special blickt hinter die Kulissen der schnellen Käfer und rückt spannende und exklusive Geschichten rund um Entwickler, Designer, Fans und Fahrer in den Mittelpunkt: Rennlegende Hans-Joachim Stuck geht im 1972er Käfer 1302 mit Original-TDE-Tuning auf Alpentour, man erfährt erstmals die ganze Wahrheit über den legendären Nordstadt-Käfer aus Hannover, ein damaliger Testfahrer steigt wieder in den Gelb-Schwarzen Renner, und in einer exklusiven Reportage über den berühmten Salzburg-Käfer wird der Rallyesport der frühen 70er Jahre wieder lebendig.
Für alle, die beim Käfer nicht direkt an schnelle Flitzer, sondern an Herbie aus der erfolgreichen Disney-Produktion denken, gibt es im Special ebenfalls einen Leckerbissen: Während Herbie weithin Kultstatus genießt, fallen die deutschen Filme rund um den Käfer Dudu eher in die Kategorie Trashmovie. In einem gewagten Selbstversuch kommentieren die Volkswagen Classic Redakteure schonungslos alle fünf Teile des Klassikers.
Lenkwerk öffnet
Nach knapp einjährigen, aufwändigen und liebevoll bis ins Detail durchgeführten Restaurierungsarbeiten ist es nun vollbracht: Das LENKWERK im Herzen von Bielefeld feiert am 17. Juli große Eröffnungsparty. Hauptsponsor ist die Sparkasse Bielefeld. Von 11:00 Uhr bis 19:00 Uhr haben alle Auto- und Motorradfans, Familien und Freunde der gepflegten Unterhaltung die Möglichkeit, sich ein eigenes Bild vom LENKWERK zu machen. |
„Meine Vorstellungen vom LENKWERK sind durch die Realität noch übertroffen worden, großartig was der Architekt Frank Stopfel und alle Helfer hier auf die Beine gestellt haben“, erklärt Investor Franz Christoph Borchard. Das einzigartige, denkmalgeschütze Gebäude des LENKWERKS beherbergt neben der imposanten Ausstellung von atemberaubenden Old- und Youngtimern, exklusiven Fachhändlern und spezialisierten Werkstätten auch eine der größten deutschen Niederlassungen der Motorrad-Kultmarke Harley-Davidson. Der Umzug ins LENKWERK wird am 16. Juli gefeiert. Weitere Infos gibt’s unter: http://www.hd-bielefeld.de. |
Mare Marta
Das Museum Marta präsentiert erstmals in Deutschland das legendäre Dymaxion Car #2 des US-Architekten und Designers Richard Buckminster Fuller. Der 1934 entworfene tropfenförmige Wagen galt lange Zeit als verschollen und war nach seiner Wiederentdeckung zentraler Bestandteil einer großen Fuller-Retrospektive in New York.
In Herford ist das Auto vom 21. Juni bis 6. Juli nun vollkommen restauriert in der Ausstellung „Bucky Fuller und Spaceship Earth“ zu sehen. „Marta Herford wird in den kommenden zweieinhalb Wochen zum Mekka der Oldtimer-Liebhaber werden“, prophezeit der künstlerische Direktor Roland Nachtigäller.
Weitere Informationen zur Ausstellung: http://marta-herford.info/?page_id=9728
Neue Raritäten
Das AutoMuseum Volkswagen ist um zwei sehr schöne und seltene Exponate reicher: Ein leuchtend gelb lackiertes Volkswagen 1302 Cabriolet von 1972 und ein Golf Diesel der ersten Generation von 1980 zählen künftig zur Sammlung.
Mit dem Erwerb des Volkswagen 1302 Cabriolet und des Golf Diesel schließt das AutoMuseum Volkswagen Lücken in seiner umfangreichen Modellgeschichte. Beide Fahrzeuge befinden sich im unrestaurierten und dennoch fahrbereiten Originalzustand, beide wurden von ihren Vorbesitzern bis zuletzt zu besonderen Ausfahrten genutzt.
Der Volkswagen 1302 und seine Cabriolet-Variante sind nur kurze Zeit zwischen August 1970 und Juli 1972 gebaut worden, was sie zu Raritäten der Käfer-Familie macht: Heute sind sie in gutem Zustand nur noch selten zu finden. Charakteristisches Merkmal ist die erstmals im Käfer verbaute Federbein-Vorderachse, die ein deutlich vergrößertes Kofferraum-Volumen unter der Fronthaube erlaubt.
Der Golf Diesel erlebte seine „Revolution" bereits 1976. Was damals für andere Automobilhersteller undenkbar war, machte Volkswagen möglich: einen spritzigen Dieselmotor mit 50 PS / 37 KW in einem Fahrzeug der Kompaktklasse anzubieten, der extrem sparsam ist und damit die Ressourcen schont. In der Zeit vor dem Golf Diesel waren Selbstzünder größeren Fahrzeugen vorbehalten, denen der Ruf großer Trägheit vorauseilte. Volkswagen hingegen bot erstmals einen „Munter-Diesel". Der jetzt vom AutoMuseum erworbene Wagen stammt aus erster Hand.
Oldtimer-Museum öffnet frei
Alle Jahre wieder am dritten Sonntag im Mai findet der Internationale Museumstag statt. Das AutoMuseum Volks-wagen beteiligt sich auch dieses Jahr und gewährt seinen Besuchern am Sonntag, 15. Mai 2011 freien Eintritt.
Das diesjährige Motto des Museumstages „Museen, unser Gedächtnis" basiert auf der bereits 1992 gestellten Frage der Unesco: „Wer entscheidet heute, an was wir uns morgen erinnern werden?" Besonders die Marke Volkswagen -und hier in ihren Anfängen - bietet eine gute Plattform zum Erinnern. Der überwiegende Teil der Besucher ist mit dem Käfer, die jüngere Generation mit dem Golf herangewachsen und fuhr auch oftmals als erstes eigenes Auto einen dieser Volkswagen. Die von den Besuchern während ihres Aufenthalts im Museum geschilderten Erlebnisse mit ihrem Volkswagen sind dabei stets positiv besetzt.
Mit der Einrichtung des Internationalen Museumstages im Jahr 1977 haben es sich die Organisatoren in Deutschland zur Aufgabe gemacht, die museale Arbeit in ihrer Bedeutung für das kulturelle und gesellschaftliche Leben einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Schirmherrschaft liegt auch in diesem Jahr beim Präsidenten des Bundesrates, der derzeitigen Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Hannelore Kraft.
Das AutoMuseum in der Wolfsburger Dieselstraße ist für Besucher von Dienstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet und repräsentiert als technisch-historische Sammlung die Produktgeschichte der Marke Volkswagen.
Samba-Zwilling
Jetzt erhielt das AutoMuseum Volkswagen Besuch von einem Sambabus und seinem stolzen Besitzer. Auf den Tag genau vor 50 Jahren – am 20. April 1961 - wurde dieser Wagen nach Philadelphia, USA ausgeliefert. Jetzt machte er neben dem Fast-Zwilling, dem Sambabus des AutoMuseum Volkswagen, eine gute Figur.
Die Liebe der Familie Saccotelli zum Sambabus entstand, als Domenico Saccotelli ein Modell des Klassikers mit nach Hause brachte. Ehefrau und Tochter waren so begeistert, dass sie ihn zum Kauf eines solchen Modells im Maßstab 1:1 animierten. Saccotelli erwarb den restauratierungsbedürftigen 1961er Bus und restaurierte ihn eineinhalb Jahren von Grund auf. Dabei legte er größten Wert auf die Originalität des Fahrzeugs.
Kurz vor seinem 50jährigen Jubiläum fertig gestellt, sollte dieses gebührend gewürdigt werden, und so traten Vater und Tochter die Reise nach Wolfsburg an, wo auch die Wurzeln des Bulli von Volkswagen liegen. Dessen Serienanlauf startete 1950, der erste Sambabus verließ bereits 1951 die Bänder und kennzeichnete sich vor allem durch die vielen Panoramafenster im Dach sowie das Faltschiebedach.
Im AutoMuseum Volkswagen durfte der Wagen von Saccottellis neben dem ein- millionsten Sambabus des AutoMuseums posieren, der übrigens im kommenden Jahr sein 50jähirges Jubiläum feiert. Nicht nur, dass es sich um das gleiche Modell handelt, sondern auch die Farbgleichkeit – unten siegellackrot und oben beigegrau – lassen die beiden Fahrzeuge fast wie Zwillinge nebeneinander stehen.
Saccotelli, überzeugter T5-Fahrer, erwarb mittlerweile einen zweiten Sambabus von 1967, dessen Restaurierung er nun begonnen hat.

Schluss mit Kuscheln
Es hat sich ausgekuschelt in Garagen und Scheunen. Old- und Youngtimer müssen jetzt wieder das tun, wofür ihre Besitzer sie lieben: Fahren. Mehr als 300 „Fachbetriebe für historische Fahrzeuge“ der Kfz-Innungen helfen, die Klassiker aus der Winterstarre zu holen. Vieles können die Fahrer aber auch in Eigenregie erledigen. Der Frühjahrscheck Schritt für Schritt.
Batterie:
Den Energiespender vom Akku-Jogger nehmen und wieder anklemmen: erst am Plus- und dann am Minuspol, sonst gibt’s einen Kurzschluss. Batterien mit aufschraubbaren Verschlussstopfen werden bei Bedarf mit destilliertem Wasser aufgefüllt. Und wenn schon einmal die Motorhaube auf ist, sollten Kabel und Kabelbaum, Gummis und Manschetten unter die Lupe genommen werden. Marder lieben die Winterverstecke.
Starten und Bremsen:
Auf los geht’s los – oder auch nicht. Kontakt- oder Starterspray lassen den Funken oft überspringen. Stand das Auto länger als ein Jahr, kann Kraftstoff im Vergaser kristallisieren und die Düsen verstopfen. Ebenso ein Fall für den Fachbetrieb sind poröse Kraftstoffschläuche, die den Kat schädigen können. Vorsicht
beim Bremsen:
Die Oldies wollen mit Bedacht wieder eingefahren werden. Ein Bremstest auf freier und ebener Strecke bringt Macken wie einseitiges Ziehen oder einen langen Hebelweg der Handbremse zutage, Flugrost verschwindet.
Flüssigkeiten:
Schon ein Blick unters Auto verrät, ob das Fahrzeug ein Leck hat. Auf dem Prüfstand stehen Motoröl, Kühlwasser, Bremsflüssigkeit und Scheibenwischwasser. Da die Oldies jährlich mindestens einmal frisches Motoröl brauchen, bieten sich Kontrolle, Auffüllen und Ölwechsel im Kfz-Meisterbetrieb an.
Reinigung:
Schutzhauben und Tücher auf Sitzen und Cockpit haben im Winterquartier zwar groben Schmutz ferngehalten, rücken die Stars aber noch lange nicht ins rechte Scheinwerferlicht der Auto-Eitelkeiten. Also Fahrt frei in die Waschanlage und danach Glasflächen und Spiegel penibel putzen. Nicht alle Überwinterungsplätze bieten konstant 15 Grad Celsius und 50 Prozent Luftfeuchtigkeit. Unter Matten, Abdeckungen und Bodenbelägen kriecht gern Nässe und lässt Schimmel gedeihen. Hier gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle besser.
Reifen:
Wurde der Reifendruck vor dem Einmotten erhöht, um einen Standplatten zu vermeiden, muss er jetzt wieder auf Normalwert abgelassen werden. Reifen altern, auch wenn sie nicht oft rollen und ein prima Profil haben. Nach maximal zehn Jahren werden neue fällig.
Papiere:
Oldtimer mit einem regulären, einem H- oder einem roten Kennzeichen müssen auf der Zulassungsstelle wieder angemeldet werden. Die schaut bei dieser Gelegenheit auch auf die Prüfnachweise der Haupt- und Abgasuntersuchung (HU, AU). Ein Vorabcheck erspart den nochmaligen Gang zur Behörde. Autos mit Saisonkennzeichen können mit gültiger HU und AU gleich losdüsen.
Oldtimer-Experten
Automobile Klassiker finden immer mehr Liebhaber. Für die rund 1 650 000 Old- und Youngtimer ist eine besondere Wartung und Pflege nötig. Aber: „In den kommenden Jahren gehen viele erfahrene Kfz-Mechaniker in den Ruhestand“, sagt Andrea Zeus. vom Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeug-Handwerks. Damit auch künftig qualifizierte Mitarbeiter fachgerecht die historischen Fahrzeuge reparieren und restaurieren können, erwerben angehende Kfz-Mechatroniker parallel zur Ausbildung eine Zusatzqualifikation für Old- und Youngtimertechnik.
An dem Pilotprojekt, das bis 2013 in Soest und Speyer läuft, nehmen bis zu 15 Jugendliche teil. Ziel ist es, den Auszubildenden die entsprechenden Fachkenntnisse zu vermitteln. „Denn im Werkstattalltag stehen heutzutage immer mehr Elektronik und Computer im Mittelpunkt. Das Wechseln von Trommelbremsen oder das Einstellen von Vergasern gehört nicht mehr dazu“, betont Andrea Zeus, die für das Projekt verantwortlich ist.
Die Ausbildungsinhalte umfassen neun Themenkomplexe, von der Kundenbetreuung über Werkstoffe bis hin zur Werkstatt-Technik und Karosseriereparaturtechnik. Neben Schulungen in der Berufsschule in Speyer und im Berufsbildungszentrum des Handwerks Soest stehen auch überbetriebliche und praktische Lehrgänge im Lehrplan. Zum Abschluss der Ausbildung legen die Azubis ihre Gesellenprüfung sowie eine theoretische und praktische Zertifikatsprüfung ab.
Mit dem Pilot-Projekt reagiert das Kfz-Gewerbe auf die steigende Anzahl von Oldtimer-Fans. Viele Kfz-Betriebe spezialisieren sich auf die Restaurierung, Instandhaltung und Service der Liebhaberobjekte. Vor gut einem Jahr führte der Verband das Zusatzzeichen „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge“ zum blau-weißen Schild „Meisterbetrieb der Kfz-Innung“ ein. Um dieses Zeichen zu tragen, muss der Meisterbetrieb vertraglich festegelegte Standards bei der Wartung und Instandsetzung der Old- und Youngtimer erfüllen. Die Vergabekriterien betreffen die betriebliche Ausstattung ebenso wie die Qualifikation der Mitarbeiter: Gefordert sind mindestens ein spezialisierter Arbeitsplatz sowie geschützte Lagermöglichkeiten.
Außerdem muss für ausgebaute Teile mindestens ein Mitarbeiter ständig mehr als drei Viertel seiner Arbeitszeit mit dieser Aufgabe betreut sein, über langjährige Erfahrung verfügen und belegen, dass er sich spezialisiert hat – etwa auf bestimmte Hersteller, Typen oder Baugruppen.

Gerade Youngtimer und Oldtimer sollten regelmäßig in der Werkstatt überprüft werden.
Alt-Gold
Zwanzig bis dreißig Jahre alte Autos. Das sind Kindheitserinnerungen aus Blech und Chrom. Emotionen pur. Alte Autos zu erschwinglichen Preisen und durchaus alltagstauglich. Scheckheft gepflegte Youngtimer sind durchaus keine Seltenheit. Und wer sich seinen Jugendtraum mit so einem Auto heute verwirklicht, der muss auch keine Angst vor fehlenden Ersatzteilen oder exorbitanten Reparaturkosten haben. Autos der Jahrgänge 1981 bis 1991 gehören oftmals noch lange nicht zum alten Eisen.
Wenn der Youngtimer an seinem 30. Geburtstag dann endlich zum Oldtimer wird, gibt es bei der Zulassungsstelle das H-Kennzeichen. Dies bedeutet geringere Steuern und eine spezielle Oldtimer-Versicherung mit günstigeren Prämien, da solche alten automobilen Schätze in aller Regel vorsichtig bewegt werden. Aber Vorsicht! Viele heute selbstverständliche Sicherheits-Features waren damals noch aufpreispflichtig oder noch gar nicht erfunden.
Verkehrs-Sicherheitsexperte Christian Weishuber von der Allianz Versicherung weißt darauf hin, dass „Oldtimer eine weitaus niedrigere Bremsleistung haben, gepaart mit hohen Pedalkräften und einer zu verhaltenen Bremsweise, um das Lieblingsfahrzeug zu schonen. Dazu fehlen in der Notsituation stabilisierende Sicherheitssysteme wie ABS und ESP. Daher sollte man gegenüber Oldtimern mehr Sicherheitsabstand als üblich halten, damit beide Verkehrsteilnehmer in Gefahrensituationen frühzeitig reagieren können.“
Und noch ein Tipp zur Oldtimer-Versicherung: Der Wert eines Oldtimers kann sich beispielsweise durch eine größere Reparatur oder aber Restaurierung erheblich verändern. Deshalb sollte man darauf achten in regelmäßigen Abständen seiner Versicherung ein aktuelles Wertgutachten über das Fahrzeug vorzulegen, damit es bei einem Versicherungsfall kein böses Erwachen gibt. (dpp/um)
Oldtimer-Blog
Ein Oldtimer als Alltags-Fahrzeug und Bastelobjekt - das ist etwas Besonders. Haben Sie Teil an diesem Erlebnis im Weblog.
Oldtimer-Markt Sonderheft
Neu erschienen ist in diesen Tagen (Oktober 2010) das Sonderheft von Oldtimer Markt und Oldtimer Praxis zum Thema Restaurieren (Band 1). Zum Preis von 5,80 Euro werden Laien und Experten zahlreiche Tipps und Hinweise gegeben, wie sie ihr "Schnauferl" wieder auf Vordermann bringen. Eine nähere Vorstellung des Heftes findet sich demnächst auf der Internetseite www.oldtimer-pflegen.de
Mit dem Trabbi auf Weltreise
Ab dem 20. März geht es los! Zusammen mit drei Kameraden vom Bayrischen Trabant Club e.V., verteilt auf zwei Trabants, geht Michael Unger auf eine 10.000 km lange Abenteuer-Tour. Dabei müssen sie mit dem kultigen Zweitakter Wüsten, Gebirgs-Pässe, Serpentinen und übelste Schlaglochpisten passieren.
Die Route führt von München über Genua nach Tanger. In Marokko werden die Trabi-Freunde unter anderem die Stationen Fes, Marrakesch und Casablanca ansteuern. Besonders das Atlas-Gebirge wird für die 26 PS „Motörchen“ zu einer besonderen Herausforderung. Schließlich sind beide Fahrzeuge bis unters Dach mit Gepäck, Outdoor-Ausrüstung, Zweitaktöl, Werkzeugen und Ersatzteilen beladen.
Bei der Bereifung setzt die Mannschaft um Michael Unger auf Pneumant. Die Wahl fiel dabei nicht aus nostalgischen Gründen auf den ehemaligen Erstausrüster des VEB Sachsenring. Denn das aktuelle Profil PN 250 hat außer dem Markennamen nichts mehr mit den Reifen aus DDR-Zeiten gemein. Pneumant Reifen werden in den modernen Produktionsanlagen des Goodyear Dunlop Konzerns gefertigt und unterliegen dabei strengsten Qualitätskontrollen. Vorteil für die Abenteurer: Die aufwendig konstruierte Karkasse des PN 250 bietet viel höheren Schutz vor gefürchteten Plattfüßen, als seine Vorfahren aus dem Diagonalreifen-Zeitalter.
Obwohl die beiden Reisegefährte bereits 21 bzw. 42 Jahre auf dem Buckel haben, erwartet Unger auch sonst keine ernsthaften technischen Schwierigkeiten: „Viele glauben gar nicht, wie robust die Trabant-Technik ist.“ Zudem ist sie so simpel und logisch aufgebaut, dass sie auch einem Dorfschmied im Falle eines Falles vor keine unlösbaren Rätsel stellt. Aber auch der 46-Jährige kennt mittlerweile jede einzelne Schraube seines persönlichen Traumwagens. Schließlich ist der Trabi für ihn nicht nur Hobby, sondern auch alltägliches Fortbewegungsmittel. Im Schnitt legt der Bayer 30 -35.000 km im Jahr mit dem Zweizylinder-Zweitakter zurück.
Doch Afrika ist für ihn und seinen P601 ein noch unentdeckter Kontinent. Trotzdem ist die Vorfreude groß: „Egal wo man mit dem Trabi hinkommt, man kommt schnell mit den Menschen ins Gespräch. Das ist sehr wichtig für uns, schließlich wollen wir ja auch die fremden Kulturen kennenlernen. Mit einem SUV erntet man nicht so einfach spontane Sympathien.“
Ob der Trabi auch bei den Berbern und Nomaden in Marokko ein Lächeln hervorzaubern kann und inwiefern die „Renn-Pappe“ tatsächlich über Globetrotter-Qualitäten verfügt, kann ab dem 20. März täglich in dem Reise-Blog der Seite www.trabant-meets-africa.de nachlesen.
Trotz des noch ungewissen Ausgangs der ersten Afrika-Tour, hat der Trabi-Club bereits jetzt schon Reisepläne für 2011 geschmiedet: Dann soll es sogar runter bis nach Dakar gehen. Zwar nicht im Rallye-Tempo, doch dafür umso abenteuerlicher….
Bensberger Classic
Mit großem Beifall von Teilnehmern und Publikum ist die 2. Schloss Bensberg Classics zu Ende gegangen. Die Veranstaltung bestand aus einer Rallye Historique, an der 65 Fahrzeuge der Baujahre 1979 und älter teilnahmen, und einem Concours d’Elégance, zu dem 40 der schönsten klassischen Automobile der Welt antraten. Die unter der Schirmherrschaft von Rolf Menzel, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreis, stehende Rallye Historique führte auf eine rund 190 Kilometer lange Tour über die kurvenreichen Nebenstraßen des Bergischen Landes (Start und Ziel im Grandhotel Schloss Bensberg, Pause im Schlosshotel Lerbach).
Schöne Schnauferl
Die 65 Teilnehmerteams in ihren hochklassigen Oldtimern – darunter ein Grand-Prix-Renner von Bugatti aus dem Jahr 1926 – bewältigten unterwegs neun Gleichmäßigkeitsprüfungen, bei denen es auf fahrerische Präzision im Hundertstelsekundenbereich ankam. Diese Aufgaben absolvierten das Ehepaar Marc und Maren Krombach (BMW 327/28 Cabrio) am Besten. Sie siegten gleichzeitig in der so genannten Sanduhr-Klasse, in der ausschließlich mechanische Stoppuhren zugelassen waren.
Beim sonntäglichen Concours d’Elégance im prachtvollen Innenhof des Grandhotel Schloss Bensberg nahe Köln zählte dann einzig der optisch und technisch perfekte Zustand der Fahrzeuge. 40 außergewöhnliche und extrem seltene Automobile traten an in den Kategorien „Vorkrieg Geschlossen“, „Vorkrieg Offen“, „Nachkrieg Geschlossen“, „Nachkrieg Offen“, „Italienische Eleganz“, „Show Cars“ sowie „Viertürige Supersportwagen“ an. B
Neben den Siegern in den einzelnen Kategorien kürten sie einen Bugatti 57 Cabriolet Gangloff mit dem Ehrenpreis „Best of Show by Jury“ zum inoffiziellen Gesamtsieger der 2. Schloss Bensberg Classics. Der zweite Ehrenpreis wurde durch Abstimmung von den Besuchern der zum zweiten Mal im Grandhotel Schloss Bensberg organisierten Veranstaltung vergeben. Als „Best of Show by Public“ setzte sich dabei ein Mercedes 540 K Cabrio/A durch. Mit rund 1.500 Besuchern des Concours d’Elégance sowie zahlreichen Oldtimerfans entlang der Route der Rallye Historique knüpfte die 2. Schloss Bensberg Classics an den großen Erfolg der Premiere im Vorjahr an. Die 3. Schloss Bensberg Classics ist für den 16. bis 18. September 2011 geplant. (dpp, Peter Hartmann)
Benz und Film
n 16 Abenden wird die Open Air Bühne am Mercedes-Benz Museum wieder zum beliebten Freilichtkino: Von 19. August bis 05. September 2010 werden täglich, außer montags, nach Sonnenuntergang aktuelle Filme und Klassiker gezeigt. Das Museum ist an Spieltagen bis 21 Uhr geöffnet.
Filmstart ist täglich von Dienstag bis Sonntag nach Sonnenuntergang gegen 21 Uhr. Vorab lädt die Mercedes-Benz Lounge in lockerer Atmosphäre zum Verweilen ein: Ab 17 Uhr gibt es sommerliche Drinks und Speisen auf dem Hügel vor dem Museum, bis 19 Uhr ist Happy Hour. Die Ausstellung im Museum ist während des Open Air Kinos bis 21 Uhr geöffnet, ab 16.30 Uhr gilt mit dem Abendtarif der halbe Eintrittspreis. Zwischen 13 und 21 Uhr können Besucher darüber hinaus kostenlose Probefahrten mit der neuen E-Klasse als Cabriolet oder T-Modell unternehmen.
Der Eintritt beträgt 8 Euro. Tickets für das Open Air Kino gibt es im Mercedes-Benz Museum, online unter www.stuttgarter-sommerkino.de, an den Vorverkaufsstellen der Innenstadtkinos sowie nach Verfügbarkeit an der Abendkasse. Die Plätze sind nummeriert, Einlass ist ab 19 Uhr. Während der Veranstaltung steht Besuchern das Museumsparkhaus kostenfrei zur Verfügung.
Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Aktuelle Informationen gibt es für Besucher im Classic Kundencenter unter Telefon 07 11 / 17 - 30 000 oder online unter www.mercedes-benz-classic.com
Das erste "Selbstbewegende"
Die Geburt des Automobils im heutigen Wortsinn findet im Jahr 1886 statt: Die Gründerväter der heutigen Daimler AG, Carl Benz und Gottlieb Daimler, erfinden unabhängig voneinander ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor – Benz seinen dreirädrigen Patent-Motorwagen, Daimler seine vierrädrige Motorkutsche. Doch bereits im Spätsommer 1885 bewegt sich der zweirädrige „Reitwagen“ von Gottlieb Daimler ebenfalls mit Verbrennungsmotor aus eigener Kraft.
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Oldtimer-Grand-Prix
Peugeot feiert in diesem Jahr sein 200-jähriges Bestehen des Unternehmens. Beim 38. Oldtimer-Grand Prix (OGP) auf dem Nürburgring, der vom 13. bis 15. August 2010 stattfindet, wird die Löwenmarke sich aus diesem Anlass mit einem echten Leckerbissen präsentieren. Dazu wird Peugeot Deutschland beim OGP erstmals mit einem eigenen Stand im neuen Fahrerlager der Eifel-Rennstrecke vertreten sein.
Auf einer Präsentationsfläche wird ein Peugeot 402 Darl’Mat ausgestellt – ein Sportwagen mit einer 24h-Historie. In Le Mans war ein solcher Bolide Sieger der 2.0 Liter Klasse im Jahr 1938. Sein neuzeitliches Pendant steht gleich daneben: das rassige Sport-Coupé RCZ in seiner Rennversion. Der RCZ mit der Startnummer „201“ war beim diesjährigen 24h-Rennen auf dem Nürburgring, der unter Kennern ehrfurchtsvoll „Grüne Hölle“ genannt wird, das schnellste Dieselfahrzeug. Gleich bei seinem ersten Renneinsatz erzielte der RCZ einen Klassensieg.
Traditionell gehört zum Oldtimer-Grand Prix auch ein großes Markenclubtreffen auf den eigens eingerichteten Parkplätzen außerhalb der Rennstrecke. Peugeot-Liebhaber versammeln sich dieses Mal, mit Unterstützung der „Amicale Peugeot Deutschland“, eine von Peugeot Deutschland ins Leben gerufene Plattform für die Liebhaber klassischer Peugeot, auf dem Parkplatz B3 direkt an der Bundesstraße B 258. Dort erwartet der Peugeot 504 Coupé-Cabrio-Club e. V. Young- und Oldtimer der Löwenmarke. Dieses Treffen, zu dem mehr als 60 Fahrzeuge erwartet werden, dient den Fans der klassischen Autos zum Erfahrungsaustausch und geselligen Beisammensein – und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, in nächster Nähe spannenden Motorsport mit historischen Rennwagen auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings zu erleben.
Kühle Erfrischung
2000 Kilometer durch Deutschland, und das bei 37 Grad - da kamen auch begeisterte Oldtimerfahrer ins Schwitzen. Bei einem Zwischenstop im westfälischen Soest gab es aber eine erfrischende Überraschung . . . mehr auf www.oldtimer-pflegen.de
Audi-Tradition
Mit dem Audi e-tron Technikträger auf Basis des R8 und dem Audi ur-quattro von 1988 hat das Team Audi bei der ersten „Silvretta E-Auto Rallye Montafon 2010“ und der 13. „Silvretta Classic Montafon“ einen Doppelsieg für die Vier Ringe eingefahren. Der dreimalige Mille Miglia-Gewinner Luciano Viaro sicherte sich den ersten Platz der Oldtimerrallye. Entwicklungsvorstand Michael Dick und Werksfahrer Lucas Luhr steuerten den Audi e-tron Elektrosportwagen nach 167,5 Kilometern mit dem besten Ergebnis über die Ziellinie. Einzelheiten finden Sie hier.
Oldtimer-Ausfahrten
Allein im Juni gibt es einige hundert Oldtimer-Veranstaltungen in ganz Deutschland (einige aktuelle Termine finden Sie hier). Wir gehen dem Reiz dieser Veranstaltung auf den Grund.
Trabbi go
Noch ist nicht jeder Trabant ein echter Oldtimer, und noch werden viele der Ost-Volkswagen zu Schleuderpreisen verhökert. Doch man einer entdeckt die Liebe zu diesem kleinen Zweitakter, von dem nur noch 60.000 Stück zugelassen sind. In dem Weblog auf der Seite www.oldtimer-pflegen.de beschreibt der Autor, wie er einen kleinen Trabant 601 S ersteht und Stück für Stück auf den Straßeneinsatz vorbereitet.

Oldtimer können auch mal mächtig böse sein.
Böse Oldtimer
Beim 8. Internationalen Peugeot-Treffen in Schweinfurt – dem größten Peugeot-Event dieser Art in Europa – reihen sich Oldtimer der Löwenmarke neben den aktuellen Fahrzeugen von heute.
Am 22. Mai von 14 bis 24 Uhr und am 23. Mai von 10 Uhr bis 24 Uhr dreht sich alles am Schweinfurter Hafen um historische und moderne Fahrzeuge: Die Peugeot Deutschland GmbH präsentiert das elegante Festdachcabrio 402 Eclipse, den Urahn der CC-Modelle. Außerdem sind mit dem Peugeot RCZ „200ans“, dem Gewinner des 24h-Rennens auf dem Nürburgring 2010 in der Klasse „D1T“, dem 205 Turbo16 und dem 406 STW faszinierende Rennwagen zu bestaunen. Viele weitere Oldtimer werden durch die wechselvolle Geschichte der französischen Marke führen. Auto Löffler offeriert dazu aktuelle Sonder- und Aktionsmodelle mit attraktiven Preisvorteilen.
Wer sich für die vielen verschiedenen Facetten der Individualisierung interessiert, kann sich in Schweinfurt an mehr als 500 aufwendig getunten und umgebauten Peugeot aus ganz Europa satt sehen. Besonderes Spektakel versprechen die Burnout-Platte und die HiFi-Phonmessung, bei der sich die Extrem-Tuner messen. Lokale Aussteller informieren über neueste Veredelungs-Möglichkeiten wie Scheiben-Gravur, Airbrush-Kunst, Pinstripe-Verzierungen und Aufkleber aller Art.
Das große Peugeot-Fest steigt am Schweinfurter Hafen, Sachs Parkplatz Werk Süd, in der Nähe des Baggersees. Wer mit dem Auto anreist: Autobahn A 70, Abfahrt Hafen West und der Beschilderung folgen.

Autofahrer suchen immer öfter den kompetenten Partner für das technische Kulturgut "Oldtimer". Jetzt weist das neue Zusatzzeichen "Fachbetrieb für historische Fahrzeuge" zum blau-weißen Schild "Meisterbetrieb der Kfz-Innung" den Weg. Um dieses Zeichen zu tragen, muss der Meisterbetrieb einen vertraglich festgelegten Pflichtenkatalog erfüllen. Foto: proMotor

Peugeot-Geschichte kann man jetzt im vergrößerten Museum erleben.
Peugeot-Museum
Das Peugeot-Museum erweitert anlässlich des Jubiläums „200 Jahre Peugeot“ seine Räumlichkeiten. Die neu gestaltete Präsentationsfläche bietet mehr Raum für die faszinierende Markengeschichte. Im französischen Sochaux, dem Stammsitz der Löwenmarke, wurde der Erweiterungsbau des „Musée de l’Aventure“ feierlich eingeweiht.
Nach sechsmonatiger Bauzeit ist die Erweiterung des Museums um 3.000 Quadratmetern abgeschlossen. Sie bietet nun einen 360°-Panoramablick und mehr Platz auf zwei Ebenen. Insgesamt wurden 35 Fahrzeuge neu in die Ausstellung integriert. Zur Eröffnung ergänzen unter anderem zwei Schwerpunktthemen die Sammlung. Neben den löwenstarken Nutzfahrzeugen aus 100 Jahren (von 1895 bis 1995) sind die „Fünfer“ ausgestellt – jene Modelle von Peugeot, welche die Ziffer „5“ an dritter Stelle in ihrer Modellbezeichnung tragen. Die vergleichsweise junge Palette reicht vom legendären 205 bis zum 605.
Die Geschichte der Löwenmarke lässt sich vor Ort auch multimedial erleben. Zur neuen Ausstellung gehören acht Rennwagen. Besitzer eines iPhones oder vergleichbarer Smartphones mit Kamera können sich via QR-Code Informationen zu diesen ausgestellten Fahrzeugen auf ihr Handy holen, zum Beispiel den 405 T16 „Pikes Peak“. Nach und nach werden für alle ausgestellten Autos die Codes zur Verfügung stehen.
An sieben Tagen die Woche geöffnet
Das Peugeot-Museum ist in Sochaux in der Region Franche-Comté beheimatet, dem traditionsreichen Standort der Löwenmarke, rund 70 Kilometer von der deutsch-französischen Grenze entfernt. Es ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 7 Euro Eintritt, Kinder ab 10 Jahren 3,50 Euro.
Weitere Informationen im Internet: www.musee-peugeot.com.
Audi-Tradition
Der neue Auftritt von Audi Tradition im Internet ist jetzt unter www.audi.de/tradition und in englischer Sprache unter www.audi.com/history online. Die neuen Internetseiten bieten einen interessanten Einblick in die bewegte Geschichte der AUDI AG mit ihren Marken Audi, DKW, Horch, Wanderer, Auto Union und NSU. Präsentiert werden mehr als 100 Jahre Vorsprung durch Technik.
Bei der Evolution der Modelle wird eine Vielzahl an Modellen von 1901 bis 1990 mit Fotos und Texten prägnant dargestellt. Alle Vorgängerunternehmen und Marken werden erläutert und wichtige Meilensteine im Motorsport präsentiert. Bewegende Videos, wegbereitende Werbefilme und unnachahmliche Sounds runden das Angebot ab. Die Unternehmenschronik „Vier Ringe – Die Audi Geschichte“ ist als e-Journal abrufbar. Aktuelle Nachrichten und Termine von Audi Tradition liefern den Oldtimer Fans wichtige Informationen zum Beispiel über die aktuellen Sonderausstellungen im Audi museum mobile oder über Fahreinsätze von historischen Automobilen und Rennwagen, wie den Auto Union Silberpfeilen bei Oldtimer-Veranstaltungen. Der Onlineshop für Ersatzteile ermöglicht eine verbesserte Ersatzteil-Recherche und –Beschaffung (www.audi.de/tradition-parts).
Experten auch für Oldtimer
Das Thema Young- und Oldtimer weckt nicht nur Emotionen – meist geht es bei Kauf, Verkauf und Restaurierung auch um viel Geld. Wer auf das Know-how von Experten zurückgreift, kann sich viel Ärger und Kosten ersparen. Ansprechpartner sind die erfahrenen und speziell qualifizierten Oldtimer-Sachverständigen von DEKRA.
Das Leistungsspektrum der Experten reicht von Gutachten für die Erteilung des H-Kennzeichens und des roten 07er-Wechselkennzeichen über Oldtimer-Gutachten zur Dokumentation von Zustand und Marktwert bis hin zu Wert- und Schadengutachten und Hauptuntersuchung. Die Sachverständigen sind zudem der richtige Partner, wenn es um oldtimerspezifische Ausrüstungen oder die kompetente Begleitung von Reparaturen und Restaurierungsarbeiten geht.
Bei Spezialfragen zu Oldtimern, Youngtimern und Klassikern greifen die Sachverständigen auf die DEKRA Online-Datenbank mit mehr als 22.000 Datensätzen zurück und arbeiten mit den Spezialisten des DEKRA Classic Service zusammen. Nicht zuletzt beim Aufbau hochwertiger historischer Fahrzeuge hat es sich bewährt, einen qualifizierten Sachverständigen einzuschalten. Der Besitzer erhält neben einem fachgerecht restaurierten Fahrzeug abschließend ein Gutachten mit detaillierter Beschreibung der Restaurierungsarbeiten. Bei Verlust des Fahrzeuges lässt sich damit der tatsächliche Wert des Fahrzeuges gegenüber dem Versicherer überzeugend nachweisen.
Ein eng geknüpftes Niederlassungsnetz sorgt bundesweit für kurze Wege und schnellen Service. Auskünfte erteilt die nächstgelegene DEKRA Niederlassung unter der Nummer 01805-2099 (0,12 €/Min).
GTI neu trifft auf GTI alt
Es gibt Automobile, und es gibt automobile Ikonen – Klassiker mit einer großen Vergangenheit und einer spannenden Zukunft. Der Golf GTI ist eine Ikone. Mehr als 1,7 Millionen Mal wurde er seit seinem Debüt im Jahre 1976 verkauft. Bereits im sechsten Jahr nach dem Start des Golf GTI war die Fan-Gemeinde so groß geworden, dass sie nach einer gemeinsamen Plattform suchte, einem Event um zu fachsimpeln, um den GTI zu zeigen und zu fahren. So entstand 1982 das GTI-Treffen in Reifnitz am Wörthersee. Seitdem feiern die Fans im österreichischen Bundesland Kärnten fünf Tage Karneval im Mai. Jetzt ist es wieder so weit. Einer der traditionellen Höhepunkte: die Enthüllung neuer GTI-Variationen. In diesem Jahr debütieren dabei als Weltpremieren der Golf GTI adidas – ein Exklusivmodell mit Verkaufsstart im Juni – und der Golf GTI Excessive – eine Studie mit stilistisch erlesen umgesetzter Motorsportoptik.
„Begleitet" werden der neue Golf GTI adidas und die GTI-Studie von zwei GTI-Klassikern: dem Golf GTI der ersten Generation (1976) und dem Golf Citi Mk1, der auf 1.000 Exemplare limitierten Last Edition des in Südafrika gerade auslaufenden Golf der ebenfalls ersten (!) Generation. Diese zwei Ikonen hat Volkswagen Classic mit an den Wörthersee gebracht. Motto: GTI-Historie trifft GTI-Gegenwart und -Zukunft.
Peugeot Oldtimer-Treffen
Rund 300 Besucher kamen Mitte Mai zum Oldtimertreffen von Peugeot Deutschland nach Saarbrücken. Dort konnten sie rund 80 historische Fahrzeuge in vielen Karosserievarianten aus den letzten sieben Jahrzehnten bestaunen und herausragende Beispiele der Automobilgeschichte hautnah erleben. Peugeot-Oldtimerclubs aus ganz Deutschland waren der Einladung der Löwenmarke gefolgt und hatten ihre Lieblingsstücke mitgebracht. Unter den Exponaten gab es zahlreiche Exoten und Raritäten der Marke, etwa einen Peugeot DMA Lkw von 1946 oder den originalen Peugeot 205 Turbo 16, mit dem Michèle Mouton 1986 deutsche Rallye-Meisterin wurde. Zu den Ikonen des Automobilbaus zählen die ausgestellten Peugeot 203, 204 und 205 aus den Baujahren 1955 bis 1993. Die Peugeot 403 und 404 der 1950er und 1960er Jahre haben das Fahrzeugdesign ihrer Zeit maßgeblich geprägt. Pure Faszination bot der präsentierte Peugeot 402 Eclipse, der schon vor 75 Jahren die Tradition der Klappdach-Cabrios der Löwenmarke begründete.
Am 13. Mai 2010 nahm ein Großteil der Fahrzeuge an der von „L’Aventure Peugeot“ organisierten Ausfahrt teil. Die Oldtimer-Fans reisten gemeinsam zu einer großen Jubiläumsfeier nach Sochaux, dem Stammwerk von Peugeot. Dort wurden insgesamt rund 500 Oldtimer der Löwenmarke erwartet. Anlässlich der „200 Jahre Peugeot“ wird auch der Erweiterungsbau des Peugeot Museums eingeweiht.
„Vor 200 Jahren wurde der Grundstein für das Unternehmen Peugeot gelegt. Dieses außergewöhnliche Jubiläum möchten wir mit vielen Freunden und Liebhabern unserer Marke gemeinsam feiern. Die präsentierten Oldtimer lassen die faszinierende Geschichte des Automobilbaus bei Peugeot lebendig werden“, erklärte Thomas Schalberger, Direktor Marketing und Kommunikation von Peugeot Deutschland, der die Teilnehmer und Gäste begrüßte. Mit einer Stahlgießerei schufen die Firmengründer 1810 das Fundament für das französische Familienunternehmen. Seit 1858 ist der Löwe eingetragenes Warenzeichen, zunächst für die berühmten Sägeblätter, dann für Kaffee- und Pfeffermühlen, Fahrräder und Motorräder. 1906 schließlich zierte er erstmals ein Auto der Marke.

Ordentlich Druck machte Saab schon vor 53 Jahren
Schneller Saab
Ein weiteres Mal wird das markante Knattern eines Saab Zweitaktmotors zwischen italienischen Berghängen zu vernehmen sein. Diesen lange nicht mehr vernommenen Sound bringen Jan-Åke Jonsson, CEO von Saab, und Victor Muller, Aufsichtsratsvorsitzender von Saab und CEO von Spyker Cars, hervor. Sie werden mit jeweils einem 1957er-Modell des Saab 93 am diesjährigen historischen Mille-Miglia-Straßenrennen teilnehmen.
Die beiden CEO´s feiern den damaligen Klassensieg des Saab 93 bei dem einzigartigen Ereignis vor 53 Jahren mit Fahrzeugen, die vom Saab Automobilmuseum in Schweden nachgebaut wurden. Jonsson und Muller werden – wenn auch in einem gemächlicheren Tempo – den Spuren des Klassensiegers von 1957 folgen, der damals von Charlie Lohmander und Beifahrer Harald Kronegård gefahren wurde. Die heutige, jährlich stattfindende Nachstellung des historischen 1.000-Meilen-Rennens (1.600 km) auf der Strecke Brescia-Rome-Brescia wird drei Tage lang auf öffentlichen Straßen ausgetragen und anhand des Einfahrzeitpunkts an verschiedenen Kontrollstationen entschieden. Als Beifahrer werden Jonsson und Muller ihre Söhne Christian, 38 Jahre, bzw. Oliver, 18 Jahre, dabeihaben.
Angetrieben von einem Dreizylindermotor mit 748 cm3 Hubraum und 45 PS und mit einem Gesamtgewicht von lediglich 810 kg stellte der Saab 93 mit seinem agilen Fahrverhalten und seiner guten Aerodynamik damals viele weitaus leistungsstärkere und größere Automobile souverän in den Schatten. „Der frühe Erfolg von Saab bei diesem Ereignis ist Teil unseres reichen Erbes”, sagte Jan-Åke Jonsson. „Wir freuen uns darauf, noch einmal mit einem Saab 93 anzutreten, auch wenn wir ihn nicht ganz so schnell fahren werden.“
Das diesjährige Rennen vom 6. bis 8. Mai ist Victor Mullers zehntes Mille Miglia. „Der Saab
93 ist anders als alle Automobile, mit denen ich je gefahren bin. Kein Wunder: Es ist ja auch ein Saab“, sagte er. „Jan-Åke und ich werden das Ereignis genießen, und wir freuen uns auf einen kleinen, freundschaftlichen Wettkampf unter Teamkollegen. Es wird aber sicherlich nicht so intensiv werden wie der Wettstreit zwischen Eklund und Blomqvist, als sie mit Saab Automobilen in den späten Siebzigern Rallyes fuhren.”
Der Erfolg der Marke Saab beim Mille Miglia 1957 wurde mit dem Gesamtsieg von Erik ,Mr Saab‘ Carlsson bei der finnischen 1000-Seen-Rallye noch im selben Jahr fortgesetzt. Beide Resultate brachten frühe internationale Anerkennung für die Marke Saab. Carlsson sollte noch weitere aufeinanderfolgende Monte-Carlo-Siege und einen „Hattrick“ bei der Britischen RAC Rallye in den frühen sechziger Jahren erzielen.
Zwischen 1955 und 1960 wurden 52.731 Saab 93 in Trollhättan hergestellt, wo Saab Automobile heute noch produziert werden. Mit seinem Frontdesign hat er eine neue Saab Optik eingeführt, die von den noch bis 1980 produzierten Modellen 96 Limousine und 95 Combi stolz fortgeführt wurde.
Audi liebt Oldtimer
Zum zehnjährigen Jubiläum des Audi Forum Ingolstadt und des Audi museum mobile sind Oldtimer-Freunde herzlich eingeladen, ab sofort jeden Sonntag ihre Schmuckstücke auf der Audi Piazza zu präsentieren. Zusätzlich erhalten alle Besucher, die in einem historischen Automobil anreisen, freien Eintritt ins Audi museum mobile.
Thomas Frank, Leiter Audi Tradition und Audi Forum Ingolstadt: „Wir freuen uns auf eine Audi-Piazza voller Leben, die jeden Sonntag eine Zeitreise in die Vergangenheit bietet. Gemeinsam mit unseren Oldtimer-Freunden wollen wir so unser zehnjähriges Jubiläum feiern.„ Dazu gehört auch der freie Eintritt in das Audi museum mobile für die Besitzer von historischen Automobilen aus Nah und Fern. Während des Museumsbesuchs haben sie ihre Oldtimer jederzeit im Blick. Denn die alten Gefährte sind nicht nur finanziell kaum zu ersetzen.
„Das Audi Forum Ingolstadt wird durch diese Aktion zum idealen Ziel von Ausfahrten„, so Frank. „Die Oldtimer werden hier sicher stehen und unsere Gäste einen gelungenen Sonntag im Zeichen der Vier Ringe erleben." Die Aktion dauert voraussichtlich bis Ende der Saison. Gruppen werden um Anmeldung gebeten, entweder über die kostenlose Telefonnummer des Audi Forum Ingolstadt, Tel: 0800-2834444, oder per E-Mail an welcome@audi.de.
Service für Oldtimer
Die Werkstattsoftware Esitronic von Bosch bietet aktuelle Informationen zu Diagnose, Fehlersuche, Wartung und Service und wird von über 60 000 Werkstätten weltweit genutzt. Jetzt wurde die Funktionalität der Esitronic im Bereich Young- und Oldtimer erweitert. Wird in der Werkstatt ein Ersatzteil für ein älteres Auto über die Esitronic gesucht, dann meldete bislang die Bosch Werkstattsoftware in manchen Fällen "nicht mehr verfügbar". Grund: Das gesuchte Ersatzteil wird nicht mehr hergestellt
und ist auch im Lagerbestand des Großhandels nicht mehr vorhanden. Für Young- oder Oldtimer sind die gesuchten Ersatzteile aber oft im spezialisierten Ebay-Shop "Bosch Klassik Teilevermittlung" zu finden, der von Bosch Automotive Tradition eingerichtet wurde. Eine Verknüpfung zwischen dem Angebot im Ebay Shop und der Werkstattsoftware Esitronic macht die gesuchten Ersatzteile jetzt für die Werkstatt schnell und problemlos zugänglich. Zwischen Bosch Esitronic und der "Bosch Klassik
Teilevermittlung" sind vor allem Produkte verknüpft, die älter als 20 Jahre sind.
Wenn das gesuchte Teil im Ebay Shop "Bosch Klassik Teilevermittlung" angeboten wird, so ist es durch einen Hinweis "CSA: Classic Shop Also" besonders gekennzeichnet. Über eine Internet-Verbindung gelangt der Anwender mit einem Mausklick auf die Homepage von Bosch Automotive Tradition (www.automotive-tradition.de) und von dort in den Ebay-Shop, wo
er das Ersatzteil kaufen kann. Mit dieser alternativen Beschaffungsquelle sind auch ältere Ersatzteile ohne großen Suchaufwand leicht zu besorgen. Die Werkstatt kann ihren Kunden damit rasch und kompetent weiterhelfen.
EBAY-SHOP BOSCH KLASSIK TEILEVERMITTLUNG AUF WACHSTUMSKURS Bosch Automotive Tradition hatte den Ebay-Shop Bosch Klassik Teilevermittlung Ende 2007 initiiert. 2008 verzeichnete der Shop bereits rund 80 000 Besuche. Im vergangenen Jahr verdoppelte sich diese Zahl. Das Angebot wurde gleichzeitig verdreifacht. Derzeit stehen 2 700 Angebote in
18 Shop-Kategorien zur Verfügung. 2009 konnten außerdem weitere Industriepartner hinzugewonnen werden. Damit wurde das Angebot um hochwertige Produkte aus den Bereichen Fahrzeugpflege, Schmiermittel und Reifen erweitert. Neben der deutschen Plattform ist der Shop auch über die britischen, französischen und spanischen Ebay-Plattformen erreichbar
Seit 50 Jahren Serien-Diesel
Vor 50 Jahren führte Peugeot erstmals den Dieselmotor in einem Serien-Pkw ein. Der Peugeot 403 Diesel feierte 1959, vier Jahre nach dem Debüt der legendären Mittelklasse-Baureihe, mit einem Selbstzünder unter der Motorhaube seine Premiere. Sein 1.8 Liter großer Vierzylinder leistete 35 kW (48 PS) und machte die Ponton-Limousine, deren Karosseriedesign vom italienischen Spezialisten Pininfarina entworfen wurde, rund 120 km/h schnell. Das in zeitgenössischen Verkaufsprospekten als „Schweröl-Motor“ bezeichnete Triebwerk verfügte über einen Zylinderkopf aus Aluminium und wurde im Motorenwerk in Lille gebaut.
Die Geschichte der Dieselmotoren der Löwenmarke reicht aber bis in die dreißiger Jahre zurück. Bereits in den Jahren 1936 bis 1938 testete Peugeot ein Dieseltriebwerk in einem Lieferwagen des Typs HL 50. 1938 entstand ein weiterer Diesel-Prototyp auf Basis des 402 mit 2.3 Liter Hubraum und 40 kW (55 PS) Leistung. Durch die Kriegswirren startete die Serienproduktion für den Diesel jedoch erst mit dem 403.
Ersatzteile für Oldtimer
„Audi Tradition Parts“ online ist einneuer Onlineshop für Ersatzteile der Marke Audi und ihre Vorgängermarken. Das Angebot von Audi Tradition wendet sich an Händler, Mitglieder des Audi Club International und natürlich an Kunden. Im Internet zu finden unter der Adresse www.audi.de/tradition-parts.
Das Depot von Audi Tradition umfasst mittlerweile über 300.000 Ersatzteile, die über die Original Teile Versorgung nicht mehr erhältlich sind. Der Onlineshop ist ein erster Schritt, um vor allem die Verkaufabwicklung zu optimieren. Audi Tradition Parts stellt hier Autoteile für die Marke Audi und ihre Vorgängermarken von den Anfängen bis 1995 Typ- und Baujahr-übergreifend zur Verfügung. Damit soll die Versorgung mit den wichtigsten Teilen gewährleistet werden, soweit möglich werden alle relevanten Teile bevorratet. Sollten nicht mehr verfügbare Ersatzteile sehr stark nachgefragt werden, prüft Audi eine Nachfertigung in Zusammenarbeit mit noch existenten Original-Herstellern. Zusätzlich will das Unternehmen seine Bestände durch Lageraufkäufe und Übernahme von Restbeständen ständig verbessern.
Der Kunde kann sich auf der Website www.audi.de/tradition-parts registrieren und gleich bestellen. Außerdem informiert ein optionaler Newsletter über weitere Aktivitäten zur Ersatzteilversorgung und zu Themen von Audi Tradition.
Registrierte Mitglieder des ACI (Audi Club International) bekommen Sonderkonditionen, wenn sie über den Onlineshop Audi Tradition Parts bestellen. Informationen zur ACI Registrierung finden interessierte Clubmitglieder unter www.audi-club-international.de. Um die Vorteile als ACI Mitglied nutzen zu können, muss die Clubcard dort zuvor aktiviert werden!
Audi Partner finden den Einstieg in den Shop über eine Verlinkung im Audi PartnerNet und sind dadurch automatisch mit ihren Daten und Sonderkonditionen eingeloggt. Zusätzlich wird im Händlersystem ETKA (elektronischer Teilekatalog) bei Entfallteilen ein Hinweis eingepflegt, wenn diese Teile bei der Audi Tradition bestellbar sind.
Museum eröffnet
Neu eröffnet hat in der Region Stuttgart in der Nähe der Hohenzollernburg das Oldtimer-Museum Zollernalb (www.oldtimermuseum-zollernalb.de). Auf 18.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche bekommt man Autos der Vorkriegszeit, aber ebenso Nachkriegsfahrzeuge oder Youngtimer zu sehen. Dargestellt werden viele Szenen aus dem Alltag von Oldtimer-Freunden. Möglich ist es hier auch, einen Oldtimer zu mieten.
Wertsteigerung
Oldtimer als Wertanlage schlägt so manches konservative Anlagekonzept. Laut dem dt. Oldtimer-Index (DOX) soll der Wert pro Jahr durchschnittlich um 5,7 Prozent steigen. Rund 700.000 Oldtimer soll es laut ADAC in Deutschland geben, nicht gezählt sind dabei die so genannten Youngtimer oder Autos wie der VW Käfer, die zwar Oldtimer-Technik haben, aber noch jüngeren Baujahrs sind.
Ausstelllung verlängert
Das AutoMuseum Volkswagen verlängert die Sonderausstellung „30 Jahre Volkswagen Bulli T3“ bis zum Sonntag, 31. Januar 2010. Dank der Sonderausstellung sind die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent gestiegen, die Nachfrage ist wie zu Beginn der Ausstellung sehr hoch.
Golf I kam vor 30 Jahren auf die Straße
Als vor 35 Jahren der VW Golf den Käfer ablöste, hätte niemand ahnen können, dass sich der Erfolg des Käfers wiederholen könnte. Heute fahren die ersten Golf-I mit H-Kennzeichen herum. Indes - es sind wenige. Die Modelle der ersten Golf-I-Generation wurden von Rostproblemen geplagt, es existieren nur noch wenige Autos der Jahrgänge 74-77.
Oldtimer im Herbst

BMW-Museum
Ein Tipp für alle Oldtimer-Fans ist das BMW-Museum in München. Das Museum ist Dienstag bis Freitag von 9-18 Uhr, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10-20 Uhr geöffnet. www.bmw-museum.de
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